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FasnachtsfeuerPratteln vertreibt den Winter, böse Geister und wohl auch Corona

Ohne Publikum und mit weniger Holz brennt am Sonntagabend ein Feuer über Pratteln. Die Bevölkerung reagiert hörbar dankbar.

Das Prattler Fasnachtsfeuer fiel dieses Jahr kleiner aus. Dessen Wucht und Symbolik tat dies keinen Abbruch.
Das Prattler Fasnachtsfeuer fiel dieses Jahr kleiner aus. Dessen Wucht und Symbolik tat dies keinen Abbruch.
Foto: Dominik Plüss

Laut zählen die fünf Füürbiiger den 19-Uhr-Glockenschlag der katholischen Kirche mit. Beim siebten Schlag entzünden sie mit Fackeln die Biigi aus über 500 Kubikmeter Baumschnitt, Paletten, Weihnachtsbäumen, Stroh, einer mächtigen Tanne in der Mitte und einem Böögg obendrauf.

In wenigen Sekunden brennt das Feuer lichterloh. Aus dem Dorf ertönt Jubel, der bis hoch zum Füürbiigerplatz beim Mayenfels zu hören ist. «Alles hat perfekt geklappt. Es waren aber auch ideale Bedingungen dafür», sagt der zufriedene Füürbiiger-Obmann Christian Baumann. «Die Trockenheit, die Wärme und auch der Wind, der das Holz zusätzlich austrocknete, waren ideal.» Die dieses Jahr verbotenen traditionellen Hornklänge ertönten improvisiert dann doch noch von irgendwoher.

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