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Umstrittenes PolizeiverhaltenPolizeidirektorin muss sich dem Fall Märkli stellen

Einmal ermittelt die Polizei gegen einen achtjährigen Buben wegen Spielgeld, das andere Mal lässt sie verletzte Jugendliche im Stich. Jetzt fordert SVP-Landrätin Susanne Strub Antworten von der Regierung.

Der Fall des achtjährigen Märkli, der mit Spielgeld einkaufen wollte, ist für Regierungsrätin Kathrin Schweizer nicht «harmlos».
Der Fall des achtjährigen Märkli, der mit Spielgeld einkaufen wollte, ist für Regierungsrätin Kathrin Schweizer nicht «harmlos».
Foto: Nicole Pont

Landesweit haben sich Leser darüber entrüstet, dass die Baselbieter Polizei den achtjährigen Märkli und seinen Bruder aus Diegten an eine Wand gestellt hatte, um Täterfotos zu erstellen, den jüngeren Buben darüber hinaus beim polizeilichen Jugenddienst vortraben lässt und eine Polizeiakte bis Juni 2032 führt. Dies nur, weil das Kind an der Kasse im Dorfladen fragte, ob es mit Spielgeld – chinesischem Totengeld – einkaufen dürfe. Wer nun der zuständigen Polizeidirektorin Kathrin Schweizer (SP) zu diesem polizeilichen Vorgehen ein Mail schrieb, erhielt eine Standardantwort: Der Fall Märkli sei nicht so harmlos, wie es in der Zeitung dargestellt werde. Mehr werde man aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht sagen.

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