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Kommentar zu Wessels KlagewutPolitiker hadern mit der Pressefreiheit

Hans-Peter Wessels’ Furor nimmt autokratische Züge an.
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13 Kommentare
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    Villiger Erwin

    Wir verlangen zu viel und vergessen manchmal, dass alles, was mehr oder weniger als Tagesgeschehen geschrieben wird, auch falsch sein kann. Da ist manchmal, aber nicht immer, Absicht dahinter. Alleine schon die Wortwahl, wenn ein kleiner Ganove etwas verbrochen hat oder ein Grosser, angestellt bei einem Multi, lässt aufhorchen.

    Andererseits können wir eine einfache Ueberschlagsrechnung machen:

    Was braucht es alles für akribische Forschung in der Wissenschaft bis wir z.B. Wettervorhersagen, Klimamodelle oder die Wirkung eines Impfstoff auch nur einigermassen im Griff haben? Jetzt sollen politische und wirtschaftliche Ereignisse auf die Schnelle analysierbar sein? So quasi die Wahrheit im Turboverfahren? Das liegt nicht an den Medien und am Journalismus sondern auch an der Zeit, die zur Verfügung steht, einer Sache wirklich auf den Grund zu gehen. Solche Recherchern wären enorm teuer und würden ev.ein breiteres Publikum gar nicht interessieren. Nehmen Sie z.B. das Verhältnis China - USA. Was Trump da sagt, mag einen Kern von Wahrheit haben, soll aber auch politisch ein Echo produzieren und kann morgen wieder anders sein. Um die wirklichen Machtverhältnisse und Absichten der beiden Grossmächte zu studieren, bräuchte es Quellenliteratur und einiges mehr. Wer, ausser sehr Interessierten und Spezialisten, würde das lesen? Und so geht es mit den meisten komplexeren Themen. Also bleibt Journalismus eine Art lesen in der Kristallkugel, wo Wahrheit, Interpretation und Fantasie fröhlich Party feiern. Der Medienkonsument sollte das eigentlich wissen.