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Viktorija Golubic im Interview«Plötzlich siehst du, wie machtlos du bist»

Die Tennisspielerin spricht über Existenzängste zu Corona-Zeiten, das Leben in den Blasen der Grand Slams und ihren persönlichen Umgang mit dem Virus.

Auf dem Vormarsch gebremst: Für Viktorija Golubic kam die Corona-Zwangspause in einem denkbar ungünstigen Moment.
Auf dem Vormarsch gebremst: Für Viktorija Golubic kam die Corona-Zwangspause in einem denkbar ungünstigen Moment.
Foto: Keystone

Es zeichnet sich ab, dass das Australian Open nach hinten geschoben wird, die Spieler erst Anfang Januar anreisen dürfen. Eine gute Botschaft für Sie, da Sie Weihnachten zu Hause verbringen können?

Meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Ich spiele nächste Woche ein 100’000-Dollar-Turnier in Dubai und hatte vorgehabt, danach direkt nach Australien weiterzureisen. Darauf richtete ich meinen Aufbau aus. Nun wurden meine Pläne wieder einmal durchkreuzt, muss ich dazwischen nach Hause zurückkehren. Und für wie lange, weiss ich nicht. Mich ärgern diese Last-Minute-Entscheidungen. Sie hätten sich in Australien in den letzten Monaten eine Strategie überlegen können, jetzt geschieht alles auf den letzten Drücker. Und es ist ja immer noch sehr vieles unklar.

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