Zum Hauptinhalt springen

Erbland SchweizPlötzlich reich

Nie wurde so viel Geld vererbt wie 2020. Trotzdem ist das Erben ein Tabuthema. Zwei Frauen erzählen, wie es ist, mit einem Mal vermögend zu sein.

Hotelerbinnen unter sich: Die Schwestern Paris Hilton (2. v. r.) und Nicky Hilton (r.), ihre Mutter Kathy Hilton (l.), deren Halbschwester Kyle Richards (3. v. r.) sowie Cousine Brooke Brinson (2. v. l.) mit einem unbekannten Familienmitglied (3. v. l.).
Hotelerbinnen unter sich: Die Schwestern Paris Hilton (2. v. r.) und Nicky Hilton (r.), ihre Mutter Kathy Hilton (l.), deren Halbschwester Kyle Richards (3. v. r.) sowie Cousine Brooke Brinson (2. v. l.) mit einem unbekannten Familienmitglied (3. v. l.).
Foto: Getty Images

Erben, das passt zur Schweiz: Eine diskrete Angelegenheit, man spricht nicht darüber. Und es geht um richtig viel Geld. Immer mehr Geld. In diesem Jahr werden in der Schweiz schätzungsweise rund 95 Milliarden Franken vererbt, das ist so viel wie noch nie. Fast fünfmal so viel wie vor 30 Jahren. Anders ausgedrückt: Jeder zweite Vermögensfranken in der Schweiz ist geerbt. Ohne Geld von ihren Eltern, Grossvätern, Tanten könnten die Schweizer weniger Häuser bauen und Autos kaufen, und Scharen von Anwälten hätten weniger Arbeit.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.