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Extremismusforscherin im Interview«Pharmakonzerne könnten zu neuen Anschlagszielen werden»

Julia Ebner recherchiert verdeckt in Anti-Corona-Netzwerken. Sie erklärt, weshalb Neonazis und Impfgegner gemeinsam auf die Strasse gehen und warum QAnon eine Gefahr darstellt.

Julia Ebner warnt davor, verschwörungstheoretische und rechtsextreme Gruppierungen zu unterschätzen.
Julia Ebner warnt davor, verschwörungstheoretische und rechtsextreme Gruppierungen zu unterschätzen.
Foto: Imago Images/Future Image

In der Schweiz und auch in Deutschland gehen an den Anti-Corona-Demos QAnon-Anhänger, Rechtsextreme, die den Hitlergruss zeigen, und Impfgegner gemeinsam auf die Strasse. Was ist da los?

Diese Art der Koalition überrascht auch mich – Neonazis, Reichsbürger, dann aber auch Sorgenbürger und Verschwörungstheoretiker, von rechts wie links. Sie sind sich dabei nicht einmal einig, wer der gemeinsame Gegner ist. Die einen leugnen das Coronavirus, andere glauben, dass es sich dabei um eine kinetische Biowaffe handelt, wieder andere, dass Bill Gates versucht, die gesamte Bevölkerung unter seine Kontrolle zu bringen, indem er den Leuten über Impfungen Mikrochips einpflanzt.

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