Zum Hauptinhalt springen

Das Patricia-Highsmith-Rating Perfider gehts nicht

Heute Dienstag wäre der 100. Geburtstag der Thriller-Queen aus den USA. Wir vergleichen ihre Romane mit den Verfilmungen. Was ist besser?

Patricia Highsmith 1987 in ihrem Haus in Lugano, wo sie viele ihrer Romane verfasste.
Patricia Highsmith 1987 in ihrem Haus in Lugano, wo sie viele ihrer Romane verfasste.
Foto: AFP

Patricia Highsmith ist die Grande Dame des Kriminalromans, sie gilt als meistverfilmte Schriftstellerin der Welt. Am Dienstag wäre die Amerikanerin 100 Jahre alt geworden.

Schon als Kind war sie sicher, dass in jedem, den man auf der Strasse trifft, ein potenzieller Verbrecher steckt. Ihr Misstrauen gegenüber den Menschen liess sie zurückgezogen leben, zuletzt im Tessin, wo sie mit ihren Katzen wohnte und Schnecken züchtete. Diese verschrobene Art war aber auch ihr Kapital: Brillant schälte sie die Abgründe der menschlichen Psyche heraus. Mit Beschreibungen ihrer Romanhelden hielt sie sich nie lange auf, sondern lenkte alles auf die Handlungsebene, wo die Figuren oft fast wie zufällig in Gewalttaten verwickelt werden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.