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Meichtry: «Das ist ein Super-Gefühl»

Der Schweizer Dominik Meichtry (23) freute sich über seine Exploits im Schwimmbecken von Peking.

Dominik Meichtry, wie gut ist Ihr Gefühl nach diesem Exploit?

Vor dem Rennen habe ich mir für den Vorlauf so eine Zeit um 1:46 hoch vorgestellt, an 1:45,8 habe ich nie gedacht. Hey, vor Michael Phelps anzuschlagen, ist ein Super-Gefühl.

Wann haben Sie gemerkt, dass es gut kommt?

Eigentlich schon beim Einschwimmen. Auch im Rennen ist es wahnsinnig gut gelaufen. Ich bin schnell gestartet und wusste immer, dass ich recht deutlich vor Phelps und dem Rest bin. Auf den letzten Metern war dieses Wissen schon etwas komisch. Aber es gab mir auch Ansporn, um durchzuhalten.

Im Halbfinal werden Ihre Gegner den Namen Dominik Meichtry und die Taktik nun kennen.

Meinen Namen kannten schon viele, doch nun kennen sie auch das Gesicht dazu. Zur Taktik: Ich beabsichtige nochmals mein eigenes, gleiches Rennen zu schwimmen.

In Peking finden die Halbfinal- und Finalrennen jeweils am Morgen statt am Abend statt. Spielt das für Sie eine grosse Rolle?

Das ist für mich sicher kein Problem. In der Vergangenheit habe ich gezeigt, dass ich gerade auch zu früher Tageszeit schnell sein kann. Wichtig wird einfach sein, dass ich mich entspannen und schlafen kann.

Nur kurze Zeit später schwammen Sie auch im 100-m-Sprint Bestleistung. Wie ist das möglich?

Wenn man in Form ist, ist das kein Problem. Ich hatte rund 90 Minuten zur Verfügung, um mich aufs Staffelrennen vorzubereiten. An Meetings in den USA hatte ich in weniger Zeit manchmal drei oder vier Einsätze zu bewältigen.

si/fal

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