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Umstrittenes Insektengift GauchoParmelin stösst Bauern vor den Kopf

Landwirte kämpfen heuer mit Ertragsverlusten. Schuld ist ein Virus, das Zuckerrüben zu schaffen macht.

«Ohne öffentlichen Druck wäre Gaucho bestimmt wieder zugelassen worden.»

Kilian Baumann, Nationalrat Grüne

Wettbewerbsnachteil der einheimischen Zuckerproduktion

47 Kommentare
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    U. Fankhauser

    Ich finde es richtug, dass Parmelin auf die Bremse getreten ist, auch wenn es vielleicht nur taktisch motiviert war. Die Agrarlobby hat massiv Druck gemacht und wurde gestoppt. Es wurde langsam Zeit. Es ist mir klar, dass die Landwirtschaft unter Druck ist. Und es ist wichtig, dass wir eine inländische Produktion haben. Es kann nicht sein, dass wir am Schluss auch noch die Milch importieren. Bauern müssen ein anständiges Einkommen erzielen können. Aber wenn das heute nur durch Pestizideinsatz, Hypermechanisierung, Futtermittelimport und Massentierhaltungen möglich ist, dann ist die Landwirtschaftspolitik grundlegend falsch. Subventionen müssen zwingend so eingesetzt werden, dass sich nur noch nachhaltige Landwirtschaft lohnt. Wenn die Bauern mit ökologischer Landwirtschaft ein gutes Einkommen erzielen können, werden sie langfristig ihre Produktionsbasis erhalten und zufrieden sein. Die Konsument/-innen werden auch dazu beitragen müssen, ein Liter Milch müsste dann wohl 3 Franken kosten. Wenn man Geringverdienende entsprechend entlastet (zb durch sozial gestaffelte Krankenkassentarife), können auch die Konsument/-innen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft gewonnen werden.