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Trotz klarem AbstimmungssiegPapizeit droht neues Ungemach

Die Befürworter sorgen sich, dass der Bundesrat die Einführung des zweiwöchigen Vaterschaftsurlaubs verzögert.

Frischgebackene Väter bekommen künftig zwei Wochen Urlaub. Wann genau die Papizeit eingeführt wird, ist allerdings noch nicht entschieden.
Frischgebackene Väter bekommen künftig zwei Wochen Urlaub. Wann genau die Papizeit eingeführt wird, ist allerdings noch nicht entschieden.
Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Haben sich all die Männer, die bald Vater werden, zu früh gefreut? Eben erst stimmte das Volk deutlich einer zweiwöchigen Papizeit zu. Nun gibt es plötzlich Zweifel, ob die Gesetzesänderung wie erwartet am 1. Januar 2021 in Kraft gesetzt wird. Es droht eine Verschiebung um ein halbes oder sogar ein ganzes Jahr.

Das kommt überraschend. Im Abstimmungskampf vor ein paar Wochen gab sich Bundesrat Alain Berset noch offensiv. «Wir werden alles unternehmen, um den Vaterschaftsurlaub per 1. Januar 2021 einzuführen», sagte er. Auch der Direktor des Bundesamts für Sozialversicherungen, Stéphane Rossini, wies auf die Priorität der Vorlage hin. Seit Monaten werde bereits daran gearbeitet.

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