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Wie aus einer Klippe eine Staubwolke wird

Ein Erdbeben brachte in Neuseeland einen Teil einer Klippe zum Einsturz – und sorgte für spektakuläre Aufnahmen.

Augenzeugenaufnahmen zeigen die einstürzende Klippe vor Christchurch. (Video: Adrian Panholzer)

Ein Erdbeben der Stärke 5,7 am Sonntag rief in der neuseeländischen Bevölkerung Erinnerungen an das schwere Beben vor fast genau fünf Jahren, am 22. Februar 2011, wach. Damals zerstörte ein Erdbeben der Stärke 6,3 weite Teile der Innenstadt von Christchurch und kostete 185 Menschen das Leben.

Nach dem Beben am Sonntag waren jedoch weder grössere Schäden zu verzeichnen, noch wurden Menschen ernsthaft verletzt, wie örtliche Medien unter Berufung auf den Zivilschutz berichteten. Lediglich einige Personen erlitten leichte Verletzungen, als sie während der Erdstösse ins Freie rannten und dabei stürzten.

Klippe stürzt ein

Etwas ausserhalb der Stadt nahe des Sumner Beach brachten die Erdstösse jedoch Teile einer Klippe zum Einsturz. Aufnahmen von Augenzeugen zeigen, wie der Felssturz dort riesige Staubsäulen in den Himmel steigen liess (siehe Video oben). Einige Häuser direkt an der Klippe entgingen dabei nur knapp einer Katastrophe.

Weil ausserdem durch das Beben ein Elektrizitätswerk in Brand geriet, fiel in manchen Teilen der Stadt der Strom aus.

Breaking: Power station on fire#BREAKING: Billows of smoke is coming from a power station.The smoke can be seen from kilometres away. Roberts Road and Gilberthopes road are currently closed. More information as it comes to hand. Credit: Hayden EdenPosted by Chris Lynch on Sunday, 14 February 2016

«Ein psychologischer Rückschlag»

«Für die Stadt ist es ein psychologischer Rückschlag», räumte Bürgermeisterin Lianne Dalziel ein. Dass es aber keine grösseren Schäden gegeben habe, spreche für die nach 2011 verbesserte Infrastruktur. Das Beben ereignete sich nach Angaben des geologischen Dienstes gegen 13.13 Uhr (Ortszeit) in rund 15 Kilometern Tiefe. Das Epizentrum lag rund 15 Kilometer östlich von Christchurch. Seither hätten mehrere Nachbeben die Region erschüttert.

SDA/adp

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