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«Weisse Mädchen bluten stark»

In den USA versetzen Jugendliche mit einem K.-o.-Schlag-Spiel Passanten mit einem Schlag in die Bewusstlosigkeit. Doch bei den Tätern von schwarzen Kriminellen zu sprechen, ist tabu. Ein Kommentar.

Ein Spiel mit roher Gewalt: Mit einem Schlag schlägt der Täter sein Opfer zu Boden.
Ein Spiel mit roher Gewalt: Mit einem Schlag schlägt der Täter sein Opfer zu Boden.
Screenshot Youtube

Vor rund zwei Jahren veröffentlichte der amerikanische Journalist Colin Flaherty das Buch «White Girl Bleed a Lot». Eine schockierende Publikation. Flaherty trug Hunderte Beispiele zusammen von jungen, überwiegend schwarzen Gewalttätern, deren Opfer Weisse, Asiaten, Juden, oder wenn sie Schwarze, dann in der Regel homosexuell waren. Er berichtete von sogenannten Flashmobs wie in Milwaukee am 4. Juli, dem USA-Nationalfeiertag, als sich spontan Dutzende Schwarze zusammenrotteten und gezielt einzelne Weisse, auch Frauen, aussuchten und zusammen­schlugen. Bei dieser Gelegenheit wurde von einem der Angreifenden konstatiert: «Weisse Mädchen bluten stark.» Der Titel von Flahertys Buch.

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