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Wanderer überlebt 14 Tage in australischem Busch

Der Mann ist zum Wandern aufgebrochen – und galt seitdem als vermisst. Nach zwei Wochen finden ihn Schwimmer lebend, obwohl die Gegend als Lebensraum von Krokodilen bekannt ist.

Wegen Dehydrierung und Sonnenbrand musste der Mann im Krankenhaus behandelt werden: Garry Amey überlebte zwei Wochen in australischer Wildnis.
Wegen Dehydrierung und Sonnenbrand musste der Mann im Krankenhaus behandelt werden: Garry Amey überlebte zwei Wochen in australischer Wildnis.
Screenshot

Ein Wanderer hat sich in der Wildnis Nordostaustraliens verirrt und dort zwei Wochen überlebt. Der 60-jährige Garry Amey sei am Samstag entdeckt und in ein Krankenhaus in Cairns gebracht worden, wo er wegen Dehydrierung und Sonnenbrands behandelt werde, teilte die Polizei mit. Am 11. Oktober hatte der Mann sein Haus am nördlich von Cairns gelegenen Kewarra-Strand für einen Wanderausflug verlassen und galt seitdem als vermisst. Nach zehn Tagen gab die Polizei die Suche nach Amey auf. Die Gegend ist als Lebensraum von Krokodilen bekannt.

Doch schliesslich hätten ihn Schwimmer am Wangetti-Strand im Wasser gefunden - rund 20 Kilometer von der Stelle entfernt, an der er zuletzt gesehen wurde, hiess es. «Er sah so aus, als ob er eine ganze Weile im Busch herumgewandert wäre», sagte der ranghohe Polizeibeamte Bob Morris der Zeitung «The Cairns Post.»

Ameys Familie konnte sich seine Odyssee nicht erklären. «Er erkennt uns momentan nicht, weil er so ausgetrocknet und verwirrt über das Geschehene ist», sagte sein Sohn Justin dem Sender Seven Network. «Sobald alles wieder normal ist, kann er uns hoffentlich sagen, was passiert ist.»

SDA/nab

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