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Zyklon Yasi: Junger Mann erstickt in Schutzraum

Heftiger Regen und Flutwarnungen behindern die Aufräumarbeiten im Nordosten Australiens. Ein 23-jähriger Mann hat den Sturm nicht überlebt. Zwei Menschen werden vermisst. Der Sachschaden ist riesig.

Willkommen in Cardwell: Der Zyklon Yasi hat im Nordosten Australiens eine Spur der Verwüstung hinterlassen.
Willkommen in Cardwell: Der Zyklon Yasi hat im Nordosten Australiens eine Spur der Verwüstung hinterlassen.
Keystone
Der Tag danach: Aufgetürmte Schiffe in der australischen Stadt Cardwell. (4. Februar 2011)
Der Tag danach: Aufgetürmte Schiffe in der australischen Stadt Cardwell. (4. Februar 2011)
Keystone
Klebebänder an die Fensterscheiben sollen den Schaden minimieren.
Klebebänder an die Fensterscheiben sollen den Schaden minimieren.
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Einen Tag nach dem Durchzug des verheerenden Wirbelsturms Yasi im Nordosten Australiens haben Rettungskräfte am Freitag versucht, in die am schwersten getroffenen Gebiete vorzudringen. Auch 4000 Soldaten machten sich nach Behördenangaben auf den Weg in die südlich der Stadt Cairns gelegenen Gemeinden Mission Beach, Innisfail, Tully und Cardwell.

Der Sturm, der mittlerweile rund 800 Kilometer ins Landesinnere Australiens gezogen ist, hat sich weiter abgeschwächt. Hatte sich die Regierung am Donnerstag noch erfreut gezeigt, dass es keine grösseren Personenschäden zu verzeichnen gab, so meldeten die Behörden am Freitag den Tod eines 23-jährigen Mannes. Dieser habe sich während des Sturms in einem Haus im Staat Queensland in Sicherheit gebracht und sei dort erstickt. Er habe in dem unbelüfteten Raum die Abgase eines Dieselgenerators eingeatmet. In der Ortschaft Cardwell werden zwei Männer vermisst.

150'000 Menschen ohne Strom

Yasi hat im Norden des Landes eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Ernten im Wert von Hunderten Millionen Dollar wurden zerstört und die Stromversorgung in zwei Städten unterbrochen. Die Strassen in den von dem Zyklon getroffenen Orten rund um Cairns waren mit entwurzelten Bäumen, herausgerissenen Leitungsmasten und sonstigen Trümmern übersät.

Mindestens 20 Häuser wurden zerstört. Boote wurden durch die Wucht des Sturms aus dem Hafen des Ortes Port Hinchinbrook geschleudert und schlugen Hunderte Meter von der Küste entfernt wieder auf. Dabei wurden auch Gebäude getroffen. Etwa 150'000 Menschen waren am Freitag noch ohne Strom, Tausende hatten kein fliessendes Wasser. Nach Polizeiangaben wurden elf Menschen wegen Plünderungen festgenommen.

dapd/AFP/jak

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