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Zigaretten und Süssigkeiten im gleichen Regal: New Yorks Bürgermeister sagt nein

Michael Bloomberg wagt nach der gescheiterten Soft-Drink-Massnahme einen nächsten Gesundheitsvorstoss: Zigaretten sollen künftig nicht mehr sichtbar zum Verkauf angeboten werden.

Soll auch Jugendliche zum Kauf animieren: Offene Ladentheke mit Zigaretten in New York.
Soll auch Jugendliche zum Kauf animieren: Offene Ladentheke mit Zigaretten in New York.
Keystone

New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg will Zigaretten künftig aus dem Sichtfeld von Käufern verbannen. Bloomberg brachte gestern einen Gesetzentwurf ein, nach dem Zigaretten und andere Tabakwaren in Läden künftig nur noch unter der Theke, in Schubladen oder hinter Vorhängen aufbewahrt werden dürfen, wo sie nicht sofort sichtbar sind. Ziel sei es, die Zahl der Raucher unter Jugendlichen zu senken, sagte der Bürgermeister.

Bloomberg warf den Ladenbesitzern vor, Zigarettenschachteln gerne neben Süssigkeiten und anderem Naschwerk zu präsentieren. Junge Leute seien häufig die Zielscheibe von Marketing, seine Initiative aber werde helfen zu verhindern, dass eine weitere Generation krank werde und früher sterbe, weil sie rauche, sagte das New Yorker Stadtoberhaupt.

Der parteilose Milliardär, dessen dritte und letzte Amtszeit in diesem Jahr endet, sorgt sich bereits seit Jahren um die Gesundheit seiner Mitbürger. In Restaurants und Bars, seit kurzem aber auch in Parks und am Strand, ist das Rauchen strengstens verboten. Vergangene Woche allerdings erlitt Bloomberg einen herben Rückschlag: Nur wenige Stunden vor Inkrafttreten kippte ein New Yorker Gericht das umstrittene Verbot riesiger Softdrink-Becher, mit dem der Bürgermeister der Fettleibigkeit zu Leibe rücken wollte.

AFP/mrs

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