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«Zeppelinmann» scheitert bei der Ärmelkanal-Überfliegung

Zwei Tage nach der erfolgreichen Ärmelkanal-Überquerung des Schweizers «Raketenmanns» ist ein Franzose mit dem Versuch gescheitert, die Strecke mit einem pedalbetriebenen Zeppelin zu überfliegen.

Der 39-jährige Stephane Rousson hatte am Sonntag den Grossteil der Strecke schon zurückgelegt, als sich der Wind so ungünstig drehte, dass er nicht mehr weiterfliegen konnte. Er musste seinen Flug 18 Kilometer vor dem Ziel abbrechen.

Rousson war vom britischen Küstenort Hythe gestartet und wollte in den 45 Kilometer entfernten französische Küstenort Wissant fliegen. Nach dem Abbruch seines Versuchs zeigte sich Rousson gefasst. «Ich hatte zwar keinen Erfolg, dafür viel Spass.»

Bei seinem Flug sass der 39-Jährige in einer Gondel unter dem 16 Meter langen Zeppelin «Miss Louise». Über Pedale trieb er mit den Beinen zwei Propeller an, die sein Gefährt in der Luft hielten. Für den Überflug hatte er fünf Stunden veranschlagt.

In weniger als 10 Minuten hatte der Schweizer «Flügelmann» Yves Rossy am Freitag mit einem düsenbetriebenen Jetflügel auf dem Rücken den Kanal zwischen Calais und Dover überquert.

SDA/mbr

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