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Woher die gefährlichsten Autofahrer der Schweiz kommen

Am unsichersten sind die Strassen in den Kantonen Bern, Luzern und Appenzell Innerrhoden. Eine Unfallauswertung der «SonntagsZeitung» zeigt zudem, dass Frauen weniger Parkschäden verursachen als Männer.

Strassen in der Schweiz sind nicht überall gleich gefährlich: In Uri und Obwalden beispielsweise ereignen sich verhältnismässig wenige Unfälle.
Strassen in der Schweiz sind nicht überall gleich gefährlich: In Uri und Obwalden beispielsweise ereignen sich verhältnismässig wenige Unfälle.
Keystone

Die Autofahrer aus Appenzell Innerrhoden, Bern und Luzern verursachten 2011 am meisten Unfälle mit Toten und Verletzten im Verhältnis zu den registrierten Fahrzeugen. Ungefährlicher sind die Strassen in Kantonen der Innerschweiz: Am sichersten waren die Urner und Obwaldner unterwegs, die weniger als halb so viele Personenunfälle verursachten als die Spitzenreiter. Auch Aargauer, Basler und Zürcher schneiden gut ab.

Das geht aus einer Auswertung aller 54 916 Unfallprotokolle hervor, welche die «SonntagsZeitung» durchführte. Im letzten Jahr haben die kantonalen Polizeistellen erstmals standardisierte Protokolle aufgenommen, die auch den Ort der Unfälle erfassen.

Knapp 2000 Unfälle in Kreiseln

Die Datenbank zeigt erstmals die Problemzonen des Strassennetzes. In den als sicher geltenden Kreiseln kam es zu 1895 Unfällen. Gewisse Strassen sind regelrechte Raserstrecken. Frauen verursachen zudem weniger Parkschäden als Männer – sie sind aber öfter Geisterfahrer.

In der Westschweiz spielt Alkohol eine grössere Rolle, dafür verursachen die Deutschschweizer mehr Unfälle unter Einfluss anderer Drogen. «Die Daten sind das erste Mal in dieser Form dargestellt und bekommen so ein neues Gewicht», sagt Thomas Rohrbach vom Bundesamt für Strassen Astra in der «SonntagsZeitung».

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