Zum Hauptinhalt springen

Wirbel um lesbisches Paar

In Australien sorgt eine Schwangerschaft für Aufsehen: Zwei Frauen erwarten fünf Kinder auf einmal – ohne Hormonbehandlung. Der Samenspender ist ein alter Bekannter, der gute Zähne und Augen hat.

Bei einer 27-jährigen Australierin ist eine äusserst seltene Fünflingsschwangerschaft festgestellt worden. Die Frau habe sich keiner Fruchtbarkeitsbehandlung unterzogen, berichtete das australische Magazin «Woman's Day» in seiner aktuellen Ausgabe.

Somit habe die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft bei etwa eins zu 60 Millionen gelegen, schrieb das Magazin. «Es hat einige Zeit gedauert, bis ich das in den Kopf bekam», sagte Melissa Keevers, die mit ihrer 21-jährigen Lebenspartnerin Rosemary Nolan bereits eine einjährige Tochter hat und mittels einer Samenspende aus den USA erneut schwanger wurde. «Aber jetzt komme ich damit klar und bin begeistert.»

Wegen Übelkeit zum Arzt

Die Fünflinge seien während einer Untersuchung entdeckt worden, in der es eigentlich nur um Keevers' morgendliche Übelkeit hätte gehen sollen. «Der Arzt sah ganz blass aus, und wir hatten Angst, dass es Probleme gibt», erklärte Keevers. Er habe dann aber erklärt, dass sie fünf Kinder erwarte.

«Was wir darauf antworteten, können wir nicht mehr sagen», berichtete Keevers. Die Ärzte stellten bei den Ungeborenen dem Bericht zufolge kräftige Herzschläge fest, ausserdem seien sie grösser als bei Fünflingen üblich.

Familien unterstützen Eltern

Bei dem Samenspender, den das Paar nach eigenen Angaben wegen seiner guten Zähne, der guten Augen und seines hohen Intelligenzquotienten ausgewählt hatte, handelt es sich um einen Studenten. Er stellte sein Sperma bereits für die Tochter des Paares zur Verfügung.

Mit dem biologischen Vater der Kinder sei vertraglich vereinbart, dass er nicht in Erscheinung treten werde, sagte Keevers. Die beiden Frauen könnten aber auf die Unterstützung ihrer Familien in Australien und Irland zählen.

SDA/oku

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch