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«Wir lieben Chapo»

Er ist der mächtigste Drogenverbrecher der Welt und tief in den mexikanischen Drogenkrieg verstrickt. Trotzdem demonstrieren Hunderte für Chapo Guzmáns Freilassung.

Ausgebrannt: Ein Fluchtauto von «El-Chapos»-Gang bleibt zurück. (18. Oktober 2015)
Ausgebrannt: Ein Fluchtauto von «El-Chapos»-Gang bleibt zurück. (18. Oktober 2015)
Ronaldo Schemidt, AFP
Einer seiner Fluchtpiloten wurde verhaftet: Joaquín «El Chapo» Guzmán auf einem T-Shirt. (16. Oktober 2015)
Einer seiner Fluchtpiloten wurde verhaftet: Joaquín «El Chapo» Guzmán auf einem T-Shirt. (16. Oktober 2015)
Eduardo Verdugo, Keystone
Kurz nach seiner Verhaftung: Ein Polizeibild von Joaquín Guzmán.
Kurz nach seiner Verhaftung: Ein Polizeibild von Joaquín Guzmán.
Keystone
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Hunderte Menschen haben in der westmexikanischen Stadt Culiacán für die Freilassung des inhaftierten Drogenbosses Joaquin «El Chapo» Guzmán demonstriert. Dabei hielten sie in der Hauptstadt des Staates Sinaloa Transparente mit Aufschriften wie «Wir wollen Freiheit für Guzmán» oder «Wir lieben Chapo» in die Luft.

Polizei setzt Tränengas ein

Zudem protestierten sie gegen alle Bemühungen um eine Auslieferung des Drogenbosses in die USA. Guzmán habe für die dringend benötigten Jobs in der ärmlichen Bergregion gesorgt, erklärten mehrere Teilnehmer. Es kam zu Auseinandersetzungen, als die Polizei den Protestmarsch auflösen wollte. Die Beamten setzten Tränengas ein.

Nach 13 Jahren auf der Flucht war der berüchtigte Guzmán am Wochenende mexikanischen und amerikanischen Fahndern im Badeort Mazatlán ins Netz gegangen. Guzmán galt als der wohl mächtigste Drogenverbrecher der Welt. Sein Imperium soll sich über ganz Nordamerika und auch nach Europa und Australien erstrecken. Er soll vor allem Kokain in die USA geschleust haben. In Mexiko soll sein Kartell tief in den Drogenkrieg verstrickt sein, der einige Teile des Landes seit Jahren fest im Griff hat.

SDA/ldc

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