Weil er geblitzt wurde: Raser fährt Radarkasten um

Ein Italiener wurde in Winterthur mit Tempo 100 in der 40er-Zone geblitzt. Seine Reaktion war ziemlich rabiat – und erfolglos.

Radaranlage umgenietet: Ein Raser hat in Winterthur für grossen Sachschaden gesorgt.

Radaranlage umgenietet: Ein Raser hat in Winterthur für grossen Sachschaden gesorgt.

(Bild: Stadtpolizei Winterthur)

In Winterthur hat ein Raser aus dem Aargau absichtlich einen Blitzkasten umgefahren. Der Mann wollte damit einer Strafe entkommen. Am Blitzkasten und am Auto entstand Sachschaden in der Höhe von rund 150'000 Franken.

Der Autolenker fuhr am Freitagabend durch die Breitestrasse in Richtung Untere Vogelsangstrasse. Kurz vor Mitternacht wurde er vom dortigen Blechpolizisten mit stark übersetzter Geschwindigkeit geblitzt. Der Mann wendete sein Auto und fuhr absichtlich in die Messanlage. Diese wurde aus der Verankerung gerissen und total beschädigt, wie die Stadtpolizei Winterthur am Montag mitteilte.

Als die automatisch alarmierte Stadtpolizei am Ort des Geschehens eintraf, war der Mann nicht mehr anwesend. Die Auswertung der Messanlage ergab aber, dass ein Auto mit Aargauer Kontrollschildern kurz zuvor mit über 100 km/h geblitzt worden war. Erlaubt sind 40 km/h.

Der Fahrer, ein 29-jähriger Italiener, konnte von der Kantonspolizei Aargau noch in derselben Nacht festgenommen werden. Er gab zu, den Blitzkasten umgefahren zu haben. Gemäss Mitteilung besteht der Verdacht, dass er angetrunken war und unter dem Einfluss von Drogen stand.

amu/sda

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