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Weiche Eier und Wodka für die Oscars

Star sein kann so hart sein, ganz besonders zur Oscar-Saison in Hollywood. Ein paar Stars versuchen den Ausnahmezustand zu erklären und verraten ihre Tricks für eine reibungslose Oscar-Nacht.

Geoffrey Rush empfiehlt als optimale Oscars-Vorbereitung «ein paar weiche Eier auf Toast und vielleicht ein Gläschen Wodka am Abend».
Geoffrey Rush empfiehlt als optimale Oscars-Vorbereitung «ein paar weiche Eier auf Toast und vielleicht ein Gläschen Wodka am Abend».
Keystone
Alkohol ist ein gutes Stichwort. Während es bei den Golden Globes eine Bar gibt,hockt man bei den Oscars auf dem Trockenen. Sehr unpraktisch, findet der zweifache Gewinner Kevin Spacey. «Bei den Oscars gibt es keine Bar – das sollten die sich wirklich mal überlegen.»
Alkohol ist ein gutes Stichwort. Während es bei den Golden Globes eine Bar gibt,hockt man bei den Oscars auf dem Trockenen. Sehr unpraktisch, findet der zweifache Gewinner Kevin Spacey. «Bei den Oscars gibt es keine Bar – das sollten die sich wirklich mal überlegen.»
Keystone
Helena Bonham Carter weiss, wie man den Marathon mit Stil bewältigt: mit den richtigen Schuhen. «Bei den Globes hatte ich unpassende Schuhe an, und diese schwere Modesünde hat offenbar Horror ausgelöst.»
Helena Bonham Carter weiss, wie man den Marathon mit Stil bewältigt: mit den richtigen Schuhen. «Bei den Globes hatte ich unpassende Schuhe an, und diese schwere Modesünde hat offenbar Horror ausgelöst.»
Keystone
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Sie müssen blendend aussehen und charmant lächeln, ein ums andere Mal, egal ob sie die begehrtesten Auszeichnungen ihrer Branche gewinnen oder nicht, und das vor weltweitem Publikum. Dazu kommen so viele Partys, so viele Interviews, Veranstaltungen, Auftritte, Vorführungen und Proben, dass den prominenten Nominierten die ersten zwei Monate im Jahr häufig wie ein einziger Wirbel aus Blitzlichtgewitter und Champagner vorkommen.

«Ein Gläschen Wodka»

Was im Fernsehen nach festlichem Glamour und Leichtigkeit aussieht, ist für die Filmbranche Schwerstarbeit. Die Wochen der Preise und Ehrungen, die in der Oscar-Verleihung gipfeln, stellen vor allem die Berühmtheiten auf eine harte Probe. Wie hält man das bloss durch? Einige Stars versuchen den Ausnahmezustand zu erklären und verraten Überlebenstricks:

Für Oscar-Gewinner Ben Affleck ist diese merkwürdige Zeitspanne fast eine eigene Jahreszeit: «Wie Frühling, Sommer, Herbst, Winter und Filmpreiszeit. Das hat sich in unserer Kultur irgendwie festgesetzt und über die Jahre ausgeweitet. Ich weiss nicht, ob ich jemandem einen Rat geben könnte. Es ist schwierig, da durch zu steuern.»

Amy Adams, als beste Nebendarstellerin nominiert, gibt ganz praktische Ratschläge: «Viel Wasser trinken. Hört sich albern an, aber das ist das erste, was mir einfällt. Versuch, viel Schlaf zu kriegen, und sei so oft wie möglich mit Freunden zusammen. Geniess den Augenblick!»

Geoffrey Rush, der skurrile Sprachtherapeut aus in «The King's Speech» geht die Sache ebenfalls praktisch an und empfiehlt: «Ein paar weiche Eier auf Toast und vielleicht ein Gläschen Wodka am Abend.»

Richtige Schuhe tragen und Mama danken

Helena Bonham Carter weiss, wie man den Marathon mit Stil bewältigt: «Man muss sich seine Kräfte einteilen und auch öfters mal Nein sagen. Denn da stürmt so viel auf einen ein; man muss sein Gleichgewicht und Augenmass bewahren. Und vielleicht probiere ich diesmal auch, die richtigen Schuhe zu tragen. Bei den Globes hatte ich unpassende Schuhe an, und diese schwere Modesünde hat offenbar Horror ausgelöst... Also, einfach den Humor behalten und Spass haben.»

Kevin Spacey feiert, ob er gewinnt oder verliert. «Ich war erst zwei Mal für die Academy Awards nominiert, und ich habe beide Male gewonnen. Das ist was ganz anderes als beispielsweise zu den Golden Globes zu gehen, zum sechsten Mal nominiert zu sein und wieder nicht zu gewinnen. Wie geht man damit um? Du gehst an die Bar und hängst zum Schluss mit allen Freunden und Kollegen und Leuten ab, die du schon ewig nicht mehr gesehen hast, weil man das bei den Globes einfach so macht. Bei den Oscars gibt es keine Bar - das sollten die sich wirklich mal überlegen.»

Der Filmkomponist Hans Zimmer ist schon zum neunten Mal nominiert (diesmal für «Inception») und weiss also, wovon er spricht: «Eines ist, deiner Mama zu danken. Zweite Überlebensregel: Trink mehr Wasser als sonst, weil du lange ausgehen und trinken wirst. Wenn möglich, trag bequeme Schuhe, denn nach den ganzen Partys bringen deine Füsse dich um. Und dann hat meine Agentin Ronnie Chasen immer gesagt: 'Sag nichts Blödes'. Das vergesse ich nie. Ich schaffe es nicht immer, aber ich beherzige es.»

Die 14-jährige Hailee Steinfeld, für ihre erste Filmrolle in «True Grit» nominiert als beste Nebendarstellerin, hört auf die Familie: «Meine Eltern haben mir immer gesagt: 'Wenn du Spass hast, bist du immer richtig.' Also, so lange du es gern machst und dich amüsierst, ist alles gut.»

Sandy Cohen/dapd/dj

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