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Wegen Schneesturm macht sogar die UNO dicht

Ein erneuter heftiger Schneefall legt New York und Washington lahm. Schulen und Behörden mussten schliessen, Flüge wurden gestrichen. Meteorologen rechnen mit mehr Schnee als bei der letzten Kältewelle.

Gefühlte 24 Grad minus: Eine Frau schützt sich vor der Kälte. (21. Januar 2014)
Gefühlte 24 Grad minus: Eine Frau schützt sich vor der Kälte. (21. Januar 2014)
Keystone

Heftige Schneefälle und Sturmböen legen New York und Washington lahm. Bereits am Dienstag schlossen viele Behörden, Schulen sowie das Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York vorzeitig die Türen. In Washington machten gleich alle Regierungsbehörden dicht.

In Teilen der Ostküste soll es bis Mittwochmorgen weitere starke Schneefälle geben – im «Big Apple» dürften dann bis zu 35 Zentimeter Neuschnee die Strassen blockieren. Gouverneur Andrew Cuomo rief für Teile des Staates New York den Notstand aus.

1400 Räummaschinen im Einsatz

In der Millionenmetropole New York sprachen Meteorologen vom stärksten Schneefall des Winters. Es wird deutlich mehr Schnee erwartet als zur Kältewelle Anfang Januar. Mehr als 1400 Räummaschinen sind auf den Strassen New Yorks im Einsatz. Trotzdem kam es vielerorts zu Unfällen, einige Routen wurden vorsichtshalber gesperrt.

Auch die Politik war betroffen: So fielen laut dem TV-Sender NBC am Dienstagabend geplante Feiern zur zweiten Amtseinführung des Gouverneurs von New Jersey, Chris Christie, aus.

Menschen sollen zu Hause bleiben

Eisige Temperaturen erschweren das Leben zusätzlich. In New York könnte das Thermometer in der Nacht zum Mittwoch auf gefühlte 24 Grad minus fallen.

Um Chaos zu vermeiden, riefen die Bus- und Metrobetreiber in Washington die Menschen auf, möglichst zu Hause zu bleiben. Busse fuhren am Dienstagabend nur noch im Notbetrieb. Für den Mittwoch kündigten die Behörden zudem einen eingeschränkten U-Bahn-Verkehr an, da viele Menschen nicht zur Arbeit fahren dürften.

Die Meteorologen erwarteten in der Innenstadt bis Mittwoch rund zehn Zentimeter Schnee. Laut dem TV-Sender CNN fielen wegen des Wetters am Dienstag rund 3000 Flüge aus.

SDA/chk

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