Zum Hauptinhalt springen

Wasser und Feuer bedrohen zwei atomare Anlagen in den USA

Buschfeuer in New Mexico, Hochwasser in Nebraska. Die US-Behörden mussten eine Einrichtung mit Plutoniumanlage schliessen und ein AKW abschalten.

Feuer und Wasser: Eine Forschungsanstalt und ein AKW in den USA sind in Gefahr.

Angesichts eines sich rasch ausbreitenden Buschbrands liessen die Behörden gestern das Atomforschungszentrum Los Alamos National Laboratory (LANL) schliessen. In dem Ort im US-Staat New Mexico befindet sich eine Plutoniumanlage. Das LANL betonte, alles radioaktive und gefährliche Material der Anlage sei sicher.

Am Montag hat auch die Evakuierung Tausender Bewohner von Los Alamos begonnen. Die Stadt hat rund 12'000 Einwohner. Es handle sich um den aktivsten Buschbrand, den er je erlebt habe, teilte der örtliche Feuerwehrchef Doug Tucker mit.

Das am Sonntag südwestlich von Los Alamos ausgebrochene Feuer hat sich bereits auf ein Gebiet von 200 Quadratkilometern ausgebreitet und eine unbekannte Zahl von Häusern zerstört.

Wasser umspült AKW

Im Bundesstaat Nebraska ist ein Atomkraftwerk vom Hochwasser eingeschlossen. Auch hier versicherten die Verantwortlichen, es bestehe keine Gefahr. Das AKW, eines der kleinsten in den USA, befinde sich im Modus des «sicheren», kalten Herunterfahrens.

SDA/rub

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch