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Was wir zum Vorfall wissen – und was nicht

In Münster sind mehrere Menschen gestorben. Die Fakten und Zahlen zur Todesfahrt – und die Spekulationen.

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Zahlreiche Menschen befanden sich am Sonntagabend im Zentrum von Münster.
Zahlreiche Menschen befanden sich am Sonntagabend im Zentrum von Münster.
Friso Gentsch/AP, Keystone
Ebenso an einer Zeremonie am Sonntagnachmittag.
Ebenso an einer Zeremonie am Sonntagnachmittag.
Friso Gentsch/AP, Keystone
In einem Abschiedsbrief zeigte sich der Täter Jens R. mit seinem unzufrieden.
In einem Abschiedsbrief zeigte sich der Täter Jens R. mit seinem unzufrieden.
Sascha Steinbach/EPA, Keystone
Seine Eltern hätten ihn misshandelt. Deshalb sei er impotent geworden.
Seine Eltern hätten ihn misshandelt. Deshalb sei er impotent geworden.
Sascha Steinbach/EPA, Keystone
Am Sonntag haben Menschen eine Schweigeminute abgehalten.
Am Sonntag haben Menschen eine Schweigeminute abgehalten.
Michael Gottschalk, AFP
Die Betroffenheit ist in der Bevölkerung gross...
Die Betroffenheit ist in der Bevölkerung gross...
Michael Gottschalk, AFP
Ebenso das Medieninteresse...
Ebenso das Medieninteresse...
Michael Gottschalk, AFP
In den Cafés mochten am Sonntag nur wenige verweilen.
In den Cafés mochten am Sonntag nur wenige verweilen.
Friso Gentsch/AP, Keystone
Beim Wahrzeichen der Stadt, dem Kiepenkerl...
Beim Wahrzeichen der Stadt, dem Kiepenkerl...
Ina Fassbender/AP, Keystone
liegen Blumen.
liegen Blumen.
Ina Fassbender, AFP
Angehörige der Seelsorge sind im Einsatz.
Angehörige der Seelsorge sind im Einsatz.
Michael Gottschalk, AFP
Der deutsche Innenminister Horst Seehofer (Mitte), der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (rechts) und Landesinnenminister Herbert Reul (links) legen Blumen für die Opfer nieder. (8. April 2018)
Der deutsche Innenminister Horst Seehofer (Mitte), der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (rechts) und Landesinnenminister Herbert Reul (links) legen Blumen für die Opfer nieder. (8. April 2018)
Michael Gottschalk, AFP
Ermittler sind bis am späten Abend mit der Bergung beschäftigt.
Ermittler sind bis am späten Abend mit der Bergung beschäftigt.
David Young, AFP
Bei der Todesfahrt wurden 3 Personen getötet – darunter der Fahrer.
Bei der Todesfahrt wurden 3 Personen getötet – darunter der Fahrer.
AFP
Rettungskräfte sind mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Rettungskräfte sind mit einem Grossaufgebot vor Ort.
AFP
Die Polizei war bereits in einem Einsatz und war deshalb schnell zur Stelle.
Die Polizei war bereits in einem Einsatz und war deshalb schnell zur Stelle.
AFP
Mediziner haben sich in einem Innenhof eingerichtet, wo sie Verletzte versorgen.
Mediziner haben sich in einem Innenhof eingerichtet, wo sie Verletzte versorgen.
AFP
Unter den Passanten kam es zu einer Panik.
Unter den Passanten kam es zu einer Panik.
AFP
Angehörige einer Sondereinheit im Einsatz.
Angehörige einer Sondereinheit im Einsatz.
Bernd Thissen, AFP
Unzählige Rettungsfahrzeuge befinden sich laut Augenzeugen im Stadtzentrum.
Unzählige Rettungsfahrzeuge befinden sich laut Augenzeugen im Stadtzentrum.
AFP
An einer Strasse wurde ein Landeplatz für Rettungshelikopter eingerichtet.
An einer Strasse wurde ein Landeplatz für Rettungshelikopter eingerichtet.
Martin Rupik/AP, Keystone
Im ganzen Stadtzentrum sind schwer bewaffnete Polizisten zu sehen.
Im ganzen Stadtzentrum sind schwer bewaffnete Polizisten zu sehen.
Sascha Steinbach/EPA, Keystone
Die Innenstadt ist abgeriegelt.
Die Innenstadt ist abgeriegelt.
Bernd Thissen, AFP
Bewaffnete Polizisten in Münster.
Bewaffnete Polizisten in Münster.
Bernd Thissen, AFP
Sondereinsatzkräfte sind vor Ort.
Sondereinsatzkräfte sind vor Ort.
Sascha Steinbach/EPA, Keystone
Die Polizei riegelt Zugänge ab.
Die Polizei riegelt Zugänge ab.
Bernd Thissen, AFP
Rettungskräfte im Zentrum von Münster.
Rettungskräfte im Zentrum von Münster.
Bernd Thissen/AP, Keystone
Die Innenstadt ist abgeriegelt.
Die Innenstadt ist abgeriegelt.
Ferdinand Ostrop/AP, Keystone
Die Innenstadt ist abgeriegelt.
Die Innenstadt ist abgeriegelt.
Friso Gentsch, AFP
Angehörige einer Sondereinheit bewachen einen Bus.
Angehörige einer Sondereinheit bewachen einen Bus.
Bernd Thissen, AFP
Bewaffnete Polizisten sichern einen Zugang.
Bewaffnete Polizisten sichern einen Zugang.
Ferdinand Ostrop/AP, Keystone
Die Einsatzkräfte kamen aus der ganzen Umgebung.
Die Einsatzkräfte kamen aus der ganzen Umgebung.
Ferdinand Ostrop/AP, Keystone
Die Ermittlungen dauerten in der Nacht zum Sonntag an – der Tatort blieb grossräumig abgesperrt.
Die Ermittlungen dauerten in der Nacht zum Sonntag an – der Tatort blieb grossräumig abgesperrt.
SASCHA STEINBACH, Keystone
Ermittler im Einsatz in der Altstadt von Münster.
Ermittler im Einsatz in der Altstadt von Münster.
SASCHA STEINBACH, Keystone
Das Tatfahrzeug wurde zuerst von Spezialisten untersucht. Es wurde eine Sprengfalle vermutet. Ein Verdacht, der sich als unbegründet herausstellte.
Das Tatfahrzeug wurde zuerst von Spezialisten untersucht. Es wurde eine Sprengfalle vermutet. Ein Verdacht, der sich als unbegründet herausstellte.
David Young, Keystone
Am Aasee versammelten sich am Samstagabend spontan einige Menschen und gedachten der Opfer.
Am Aasee versammelten sich am Samstagabend spontan einige Menschen und gedachten der Opfer.
Friso Gentsch, Keystone
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Was ist passiert?

In Münster ist am Samstagnachmittag um 15.27 Uhr ein Transporter in eine Menschenmenge gefahren. Die Menschen sassen vor Restaurants in der Altstadt, als das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit auf sie zufuhr.

Wie viele Menschen wurden getötet und verletzt?

Das deutsche Innneministerium bestätigte zuerst 4 Tote, korrigierte dies Zahl später jedoch auf 3: Eine 51-jährige Frau, ein 65-jähriger Mann sowie der Angreifer sind tot. Diverse weitere Personen wurden verletzt. Hier variieren die Zahlen von 20 bis 50. Laut der Polizei schwebten am Sonntag noch mindestens 4 Personen in Lebensgefahr.

Ist der Fahrer tot?

Ja, er ist einer der Toten und hat sich laut Polizeiangaben nach dem Vorfall im Transport erschossen. Laut Medienberichten ist er Deutscher und war psychisch auffällig. Die «Bild» identifiziert ihn als den 48-jährigen Jens R. Gemäss ZDF soll er Kontakte zur rechtsextremen Szene gehabt haben.

War es ein Anschlag?

Offiziell ist dies bisher weder bestätigt noch dementiert. Aus Sicherheitskreisen hiess es zuerst mehrfach, dass ein Anschlag das realistischste Szenario sei und die Polizei entsprechend ermittle. Dazu passt, dass der Transporter nach Sprengstoff durchsucht worden ist. «Süddeutschen Zeitung», NDR und WDR meldeten am frühen Abend jedoch, es liege kein terroristischer Hintergrund vor.

Gibt es Hinweise auf das Motiv?

Nein. Der Fahrer mit Jahrgang 1969 soll in der Vergangenheit Selbstmordabsichten geäussert haben. 2014 und 2016 soll er psychisch auffällig gewesen sein. Das nordrhein-westfälischen Innenministerium hat dies bisher aber nicht bestätigt. Ein islamistisches Motiv gibt es laut der Polizei nicht. Man habe «keine Hinweise auf einen politischen Hintergrund», teilte die Polizei am Sonntag mit.

Hatte er Komplizen?

Nein. Medien berichteten zwar kurz nach dem Vorfall, dass die Polizei zwei weitere Personen suche. Am Sonntag klärte eine Polizeisprecherin jedoch auf: Die Polizei suche nach der Amokfahrt von Münster nicht nach weiteren Tätern. Es gebe keine Hinweise, dass noch weitere Verdächtige an dem Verbrechen beteiligt waren - man gehe von der Tat eines Einzeltäters aus.

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