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Vier Alpinisten in Graubünden von Lawinen mitgerissen

Mehrere Wintersportler sind am Sonntag nahe Davos und im Safiental über felsiges Gelände gestürzt. Sie wurden leicht verletzt und von Rettungshelikoptern in Spitäler geflogen.

Lawine am Sentischhorn: Zwei Männer wurden mitgerissen und stürzten 200 Meter über einen felsigen Hang ab.
Lawine am Sentischhorn: Zwei Männer wurden mitgerissen und stürzten 200 Meter über einen felsigen Hang ab.
Heli Bernina

Als drei Skitourengänger bei Davos auf der Abfahrt vom Sentischhorn hinunter ins Dischmatal kurz anhielten, glitt plötzlich die Schneedecke unter ihnen weg. Zwei Männer im Alter von 35 Jahren wurden mitgerissen und stürzten 200 Meter über eine felsige Flanke ab, wie die Bündner Polizei mitteilte.

Mit leichten bis mittelschweren Verletzungen wurden die Männer ins Spital nach Davos geflogen. Ihr 31-jähriger Kollege befand sich oberhalb der Lawinenanrisskante und wurde nicht mitgerissen. Für die Bergung der Teilverschütteten standen die Rega, die Heli Bernina und ein Rettungsteam der SAC-Sektion Davos im Einsatz.

Beim Klettern überrascht

Im Safiental waren zwei Eiskletterer im Alter von 33 und 52 Jahren von einer Lawine überrascht worden. Sie wurden mitgerissen, als sie über das Eis des Gletscherbachs am Bodenhoren in Safien Thalkirch kletterten.

Die Sportler wurden 100 Meter über mehrere Felspartien gespült und verletzten sich leicht. Sie alarmierten selber die Rega, die sie ins Kantonsspital Graubünden nach Chur überführte.

SDA/kko

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