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Verunglückter Pilot darf in die Schweiz reisen

Der Pilot des im französischen Departement Doubs abgestürzten F/A-18-Kampfjets kann in die Schweiz zurückkehren.

Im französischen Département Doubs stürzte im Oktober 2015 eine Maschine der Schweizer Armee ab. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten. (14. Oktober 2015)
Im französischen Département Doubs stürzte im Oktober 2015 eine Maschine der Schweizer Armee ab. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten. (14. Oktober 2015)
Sebastien Bozon, AFP
Bergungskräfte und Feuerwehr waren vor Ort. (14. Oktober 2015)
Bergungskräfte und Feuerwehr waren vor Ort. (14. Oktober 2015)
Sebastien Bozon, AFP
Bereits am 23. Oktober 2013 stürzte ein Flugzeug desselben Typs in Alpnachstad, Kanton Obwalden, ab. (23. Oktober 2013)
Bereits am 23. Oktober 2013 stürzte ein Flugzeug desselben Typs in Alpnachstad, Kanton Obwalden, ab. (23. Oktober 2013)
Keystone
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Der 38-jährige Pilot, der gestern in Frankreich mit seinem F/A-18-Kampfjets abgestürzt ist, darf wieder in die Schweiz reisen. Er befinde sich in einem Zustand, der eine Repatriierung erlaube, sagte VBS-Sprecher Daniel Reist.

Genauere Angaben zur Schwere der Verletzungen des Piloten, der sich mit dem Schleudersitz noch rechtzeitig gerettet hatte, machte der Sprecher des Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) nicht. Der Pilot war bei Bewusstsein ins Spital von Besançon gebracht worden.

Unfallursache ist noch nicht bekannt

Die Schweizer Militärjustiz hat in Zusammenarbeit mit den französischen Behörden eine Untersuchung eingeleitet. Die Unfallursache sei nach wie vor unbekannt. Es sei damit begonnen worden, Beweismaterial zu sammeln, sagte der Sprecher der Militärjustiz, Tobias Kühne. Auf die Frage, ob der Pilot bereits habe einvernommen werden können, sagte er lediglich, die Untersuchung sei im Gang und es gebe im Moment keine weiteren Informationen.

Die Luftwaffe hat am Donnerstag ihre Übungsflüge wieder aufgenommen, wie Reist weiter sagte. Nach dem Unfall vom Mittwochmorgen waren die Flüge vorübergehend eingestellt worden.

Zu dem Unfall war es am Mittwochmorgen gegen 11.30 Uhr im Rahmen eines Trainings über der Region Besançon gekommen, einem gemeinsamen Trainingsraum der Schweiz und Frankreichs. An der Übung waren zwei Tiger-Kampfjets sowie der F/A-18 beteiligt. Die Flugzeuge seien von französischen Offizieren geleitet worden. Das Kampfflugzeug zerschellte in der Nähe des Dorfes Glamondans. Es handelt sich um den dritten Unfall eines F/A-18-Kampfflugzeugs der Schweizer Armee seit 1998.

SDA/fal

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