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Verschärfte Strafe für pädophilen Koch

Das Strafmass von Werner C. ist erhöht worden. Der Deutsche hatte auch einen Knaben aus dem Kanton Solothurn missbraucht.

Sexuelle Straftat mit Folgen: Der Fall Paul sorgte nicht nur in der Ortschaft Gunzgen für grosses Aufsehen. (Archiv)
Sexuelle Straftat mit Folgen: Der Fall Paul sorgte nicht nur in der Ortschaft Gunzgen für grosses Aufsehen. (Archiv)
Keystone

Wegen Kindesmissbrauchs wurde der einschlägig vorbestrafte pädophile Koch Werner C. in Düsseldorf zu achteinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Zudem ordnete das Landgericht am Freitag die unbefristete Unterbringung des heute 37-Jährigen in einer geschlossenen Psychiatrie an.

Der Angeklagte hatte gestanden, Kinder missbraucht und in einem Fall vergewaltigt zu haben. Die Taten erstreckten sich über einen Zeitraum von 20 Jahren. Um die Opfer zu schützen, hatte das Gericht die Öffentlichkeit vom Prozess weitgehend ausgeschlossen. Der Deutsche hatte bereits vor zwei Jahren für Entsetzen gesorgt, als er den Knaben Paul aus dem Kanton Solothurn nach Düsseldorf gelockt und schwer missbraucht hatte. Dafür war er zu fünf Jahren Freiheitsstrafe plus Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie verurteilt worden. Diese Strafe ist im neuen Urteil enthalten.

Der Koch hatte den 12-Jährigen laut der damaligen Anklage über das Onlinespiel Minecraft kennengelernt und sein Vertrauen gewonnen. Im Juni 2016 traf er den Buben in der Schweiz und überredete ihn, mit ihm nach Deutschland zu kommen. Acht Tage später befreite eine Spezialeinheit der Polizei den Buben aus der Gewalt des Mannes.

SDA/fal

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