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US-Regierung stoppt Arbeit an Pipeline

Die US-Regierung kommt den Siox-Indianern beim Pipeline-Bau entgegen. Gerade noch hat aber ein US-Bundesrichter ihren Antrag auf Baustopp abgewiesen.

Der Aufruf gegen die Pipeline zeigt doch noch Wirkung: Mann beim Protestmarsch in Portland. (9. September 2016)
Der Aufruf gegen die Pipeline zeigt doch noch Wirkung: Mann beim Protestmarsch in Portland. (9. September 2016)
Gillian Flaccus, Keystone
Demonstranten aus Portland zeigen Solidarität mit dem Sioux-Stamm. (9. September 2016)
Demonstranten aus Portland zeigen Solidarität mit dem Sioux-Stamm. (9. September 2016)
Gillian Flaccus, Keystone
«Dieses Land ist die Ruhestätte unserer Vorfahren», sagen die Protestierenden.
«Dieses Land ist die Ruhestätte unserer Vorfahren», sagen die Protestierenden.
AFP
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Die US-Regierung ordnete am Freitag an, dass auf Land in Bundesbesitz am Lake Oahe die Arbeiten an der Pipeline nicht fortgesetzt würden. Zugleich rief sie den Betreiberkonzern der geplanten 1930 Kilometer langen Pipeline auf, die Bauarbeiten bis zu einer Klärung freiwillig ruhen zu lassen.

Der Rock Sioux Tribe hatte Einspruch gegen die geplante Route der Pipeline unter dem Missouri-Fluss erhoben, weil er befürchtet, dass dadurch seine Wasserversorgung beeinträchtigt und kulturell bedeutsames Land verwüstet wird.

Eine Million Tonnen Erdöl

Ein US-Bundesrichter entschied aber am Freitag, dass der Indianerstamm nicht ausreichend bewiesen habe, dass er Schaden erleiden würde. Die Pipeline soll von North Dakota durch mehrere Bundesstaaten nach Illinois verlaufen und täglich bis zu eine halbe Million Tonnen Erdöl transportieren.

An der Pipeline hatten sich zuletzt Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Angestellten einer privaten Sicherheitsfirma entzündet. Dabei gab es auch Verletzte.

(SDA)

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