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US-Atomstreitkräfte arbeiten noch mit Disketten

Auch im Pentagon wird noch Technik aus den 70er-Jahren eingesetzt. Doch der Erhalt kommt dem Staat sehr teuer zu stehen.

Für die Jüngeren etwas Unbekanntes: Die USA setzt immer noch auf Disketten. (Archivbild)
Für die Jüngeren etwas Unbekanntes: Die USA setzt immer noch auf Disketten. (Archivbild)
Adam Butler, Keystone

Die Atomstreitkräfte der USA benutzen teilweise noch vollkommen veraltete Computer und Floppy-Disks. Dies moniert der US-Rechnungshof (GAO) in einem gestern veröffentlichten Bericht.

So laufe ein Kommando- und Kontrollsystem im Pentagon auf einem IBM-Computer der Serie 1. Dieser Computer wurde 1976 eingeführt. Eine Pentagonsprecherin sagte der Nachrichtenagentur AFP, das System bleibe in Gebrauch, weil es noch immer funktioniere.

Modernisierung im Gange

Die Floppy-Laufwerke würden allerdings bis Ende 2017 ausgetauscht, sagte die Sprecherin. Die Modernisierung laufe wie geplant weiter. Laut dem GAO-Bericht plant das Verteidigungsministerium, das System bis Ende 2020 komplett auszutauschen.

Auch im Finanzministerium würden noch vollkommen veraltete Systeme benutzt, heisst es in dem Bericht weiter. Die Rechnungsprüfer beklagen vor allem, dass die Kosten für den Erhalt der überalterten Technik hoch seien und dass stattdessen besser in moderne Systeme investiert werden solle.

(SDA)

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