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Unfalldrama am Bürkliplatz: Doch Alkohol statt Epilepsie?

Der Epileptiker, der am Sonntagmorgen einen Unfall mit zwei Toten verursachte, ist weiterhin im Spital. Experten bezweifeln, dass ein Epilepsie-Anfall zur Todesfahrt führte.

Am Tag nach dem Unglück im Juni 2010 zeugen Blumen von der Anteilnahme.
Am Tag nach dem Unglück im Juni 2010 zeugen Blumen von der Anteilnahme.
Leserreporter
Der Unfall ereignete sich an einem Sonntagmorgen in aller Früh.
Der Unfall ereignete sich an einem Sonntagmorgen in aller Früh.
Markus Heinzer, Newspictures
Der Fahrer erlitt mittelschwere Verletzungen.
Der Fahrer erlitt mittelschwere Verletzungen.
Markus Heinzer, Newspictures
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Der 42-jährige Unfallverursacher überlebte mit mittelschweren Verletzungen: «Sein Zustand ist stabil. Er liegt aber immer noch im Spital», sagt Marco Bisa, Sprecher der Stadtpolizei Zürich. Ob er einvernommen werden konnte, lässt die Polizei offen. Ebenfalls, was die Unfallursache ist. Dass ein medizinisches Problem der Grund für diese Irrfahrt war, erschien im ersten Moment wahrscheinlich. Der Unfallsverursacher leidet seit 27 Jahren an Epilepsie. Sein letzter Anfall liege vier Jahre zurück, schrieb der BMW-Fahrer selber in der Zeitschrift «Epilepsie Liga», die Anfang Jahr erschien. Dank Medikamenten könne er ein völlig normales Leben führen.

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