Über 50 Menschen sterben bei Tornado in China

Ein Tornado hat im Osten Chinas eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Das tatsächliche Ausmass kann noch nicht abgeschätzt werden.

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Seit Wochen werden der Süden und der Osten Chinas von Unwettern und Überschwemmungen heimgesucht. Nun zieht auch noch ein Tornado eine Spur der Verwüstung durch eine Stadt nahe von Shanghai.

Bei einem Tornado im Osten Chinas sind mindestens 51 Menschen ums Leben gekommen. Wie chinesische Staatsmedien berichteten, wurden durch den Wirbelsturm am Donnerstag in der Provinz Jiangsu auch zahlreiche Häuser zerstört. Das tatsächliche Ausmass der Schäden war noch nicht abzuschätzen. Viele Personen seien verletzt und Strassen blockiert, hiess es.

Starker Hagel während Tornado

Der Tornado bildete sich den Berichten zufolge nahe der Stadt Yancheng unweit von Shanghai. Der staatliche Sender CCTV zeigte Aufnahmen von umgestürzten Autos, geknickten und eingestürzten Strommasten sowie von Menschen, die Verletzte in die Krankenhäuser trugen. Die Feuerwehr von Jiangsu teilte mit, dass es während des Tornados auch stark gehagelt habe.

Im Süden und Osten Chinas hatten Regen und Stürme in den vergangenen Wochen zu Überschwemmungen mit mehreren Toten geführt. Der Monsunregen ging nach Angaben der Behörden in diesem Jahr weit über das übliche Mass hinaus. Einige Flüsse in Südchina hätten noch höhere Pegelstände als 1998, als China von einer Flutkatastrophe heimgesucht worden war, hiess es.

sda

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