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Geheimtransport bringt Trümmer nach Dübendorf

Beim Kollaps der Brücke in Genua starben 43 Menschen. Schweizer Fachleute sollen nun bei der Untersuchung mitarbeiten.

Zwei Lastwagen bringen Trümmerteile unter Polizeischutz von Genua nach Dübendorf. (5. November 2018)
Zwei Lastwagen bringen Trümmerteile unter Polizeischutz von Genua nach Dübendorf. (5. November 2018)
Luca Zennaro, Keystone
Der Konvoi ist am Montagabend im Kanton Zürich eingetroffen.
Der Konvoi ist am Montagabend im Kanton Zürich eingetroffen.
Luca Zennaro, Keystone
Innert eines Monats wird in Italien ein erster Bericht aus Dübendorf erwartet.
Innert eines Monats wird in Italien ein erster Bericht aus Dübendorf erwartet.
Luca Zennaro, Keystone
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Zwei Lastwagen machten sich am Montag in Genua auf den Weg nach Zürich. Sie waren mit Trümmerteilen der Morandi-Brücke beladen, wie der «Blick» berichtet. Beim Brückeneinsturz am 14. August kamen 43 Menschen ums Leben.

Ziel des Konvois war die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf ZH. Dort trafen laut der Zeitung die Lastwagen am frühen Abend ein. Drei Trümmerteile der Brücke sollen hier untersucht werden. Ein 3,5 Meter grosser Zuganker aus Beton, aus dem gebrochene und verrostete Metallstäbe herausragen, gelte laut dem «Blick» als Schlüssel zur Tragödie.

Leiter der Untersuchung ist Professor Bernhard Elsener. Er ist Gemeindepräsident von Rüschlikon ZH, führender Werkstoffwissenschaftler und Dozent an der ETH Zürich und der Universität im sardischen Cagliari. Die Untersuchung werde geheim durchgeführt, und Elsener und seine Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht. Innert eines Monats wird in Italien ein erster Bericht erwartet.

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