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Toter Mann in Flugzeug – Crew verhaftet

Ein Frachtflugzeug aus München muss in Zimbabwe zwischenlanden – dort sehen Flughafenmitarbeiter Blut aus dem Flieger tropfen.

Blinder Passagier an Bord: Soldaten kontrollieren das Flugzeug am Flughafen von Harare. (15. Februar 2016)
Blinder Passagier an Bord: Soldaten kontrollieren das Flugzeug am Flughafen von Harare. (15. Februar 2016)
Keystone

An Bord eines aus Deutschland kommenden Frachtflugzeugs haben die Behörden in Zimbabwe eine Leiche gefunden. Die sechs Besatzungsmitglieder wurden festgenommen, wie Polizeisprecherin Charity Charamba erklärte. Die Leiche sei obduziert worden.

Die Maschine vom Typ MD-11 der US-Fluggesellschaft Western Global Airlines kam mit einer Ladung der südafrikanischen Zentralbank aus München. Aus Polizeikreisen verlautete, an Bord befänden sich grosse Mengen südafrikanischen Bargelds. Die Zentralbank bestätigte lediglich, dass die Lieferung in ihrem Auftrag erfolgte. Man gehe davon aus, dass es sich bei der Leiche um einen blinden Passagier handeln müsse, erklärte Zentralbank-Manager Pradeep Maharaj.

Fund beim Öffnen eines Kühlungsschachts

Im Auftrag der Zentralbank waren zwei südafrikanische Mitarbeiter an Bord, wie der südafrikanische Botschafter in Zimbabwe, Vusi Mavimbela, bestätigte. Die Herkunft der übrigen Besatzungsmitglieder blieb zunächst unklar. Das zimbabwische Aussenministerium rief wegen der Angelegenheit die Botschafter der USA, Deutschlands, Südafrikas und Pakistans ein, erklärte US-Botschafter Harry K. Thomas.

Die Leiche des Mannes wurde einem Flughafenmitarbeiter zufolge beim Öffnen eines Kühlungsschachts gefunden, nachdem das Bodenpersonal Blut aus dem Flugzeug hatte tropfen sehen.

Die Maschine war am Samstagabend in München in Richtung der südafrikanischen Hafenstadt Durban aufgebrochen, wie der Flughafen München bestätigte. Die Piloten der Maschine hätten wegen eines technischen Problems um eine Landeerlaubnis in Harare gebeten, sagte der südafrikanische Botschafter in Zimbabwe, Vusi Mavimbela.

SDA/woz

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