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Tödlicher Schlittelunfall in Les Diablerets

Ein 50-jähriger Mann ist mit seinem Schlitten in einen Baum geprallt. Es ist bereits der vierte tödliche Schlittelunfall in diesem Winter.

Ein Mann ist bei einem Schlittelunfall in Les Diablerets gestorben. Aus noch unbekannten Gründen verliess er die für den Verkehr gesperrte Passstrasse, um auf der Skipiste weiterzufahren. Dort prallte er in einen Baum. Der am Genfersee wohnhafte Mann mit ungarischer Staatsbürgerschaft wurde rund drei Stunden nach dem Unfall gefunden, wie die Kantonspolizei Waadt am Donnerstag mitteilte. Für die Suche mussten mehrere Rettungstrupps aufgeboten werden, die den Mann in eisiger Kälte suchten.

Der ungefähr 50-jährige Mann war mit mehreren Arbeitskollegen auf einem Firmenausflug. Für die abendliche Schlittelfahrt nach Les Diablerets waren alle mit einer Stirnlampe ausgerüstet. Am Ziel bemerkten die Arbeitskollegen, dass der Mann fehlte und informierten die Polizei.

Vier Tote beim Schlitteln

In diesem Winter sind in der Schweiz somit mindestens vier Personen beim Schlitteln ums Leben gekommen. Mitte Januar starb ein 35-jähriger syrischer Asylbewerber nach einem Unfall auf der Schlittelpiste in Melchsee-Frutt OW. Auch er fuhr in einen Baum. Im Spital erlag der Mann kurz darauf seinen Verletzungen.

Ein 8-jähriger Knabe starb, nachdem er am Silvesternachmittag in Gryon VD in einen Heuschober geprallt war. In der Altjahreswoche kam es zudem in Grindelwald BE zu einem tragischen Schlittelunfall. Eine 21-jährige Frau stürzte einen Abhang hinunter und erlag im Spital ihren Verletzungen.

Stürze und Zusammenstösse

Jährlich verunfallen in der Schweiz im Schnitt fast 10'000 Personen beim Schlitteln. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) rät deshalb zum Tragen eines Helms. Oftmals würden die Geschwindigkeit unter- und das Fahrkönnen überschätzt. Stürze und Zusammenstösse seien die Folge, oft mit Knochenbrüchen oder Kopfverletzungen.

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