Zum Hauptinhalt springen

Tesla-Autopilot fährt Motorrad um – Fahrer muss ins Gefängnis

Der Elektroautohersteller Tesla ist nach mehreren Unfällen mit seinem Autopiloten in Verruf geraten. Nun wurde ein weiterer Fall bekannt.

Autopilot hat versagt: Ein Tesla-Fahrer muss nach einem Unfall ins Gefängnis.
Autopilot hat versagt: Ein Tesla-Fahrer muss nach einem Unfall ins Gefängnis.
Archivbild, Keystone

Erneut hat ein Tesla-Fahrzeug einen Unfall gebaut, weil die Assistenzsysteme versagten. Der Unfall ereignete sich bereits im Juli dieses Jahres auf einer norwegischen Autobahn , wurde aber erst jetzt publik.

Ein Tesla vom Model S hatte auf einer Autobahn in Norwegen ein 125er-Motorrad übersehen – zum Unglückszeitpunkt soll der Autopilot aktiviert gewesen sein. Der Aufprall war so heftig, dass sie auf das Dach eines vorausfahrenden Autos und von dort auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurde. Die Lenkerin wurde schwer verletzt.

Gefängnis und Führerscheinentzug

Jetzt wurde der Fahrer zu 18 Monaten Gefängnis und fünf Monaten Führerscheinentzug verurteilt, wie die Zeitung «Dammens Tidende» berichtet.

Zuletzt war ein Tesla-Fahrer tödlich verunglückt, weil sein Wagen einen querenden Lastwagenanhänger für ein hohes Autobahn-Schild hielt. «Bei diesem Unfall führte die hohe weisse Seitenwand des Anhängers zusammen mit einer Radar-Signatur, die der eines hoch hängenden Strassenschilds sehr ähnlich war, dazu, dass keine automatische Bremsung ausgelöst wurde», lautete damals die Erklärung von Tesla.

Um den Autopiloten sicherer zu machen, soll sich die Technik künftig stärker auf Radar statt Kameras verlassen. Das teilte der Konzern nach dem tödlichen Unglück mit.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch