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Tausende leben in L'Aquila noch immer in Notunterkünften

Vor fünf Jahren bebten in den Abruzzen die Erde. In der Nacht wurde mit einem Fackelzug der Opfer gedacht. Die Spuren des Bebens sind bis heute sichtbar.

Grosse Anteilnahme: 12'000 Menschen beteiligten sich am Fackelumzug in L'Aquila. (5. April 2014)
Grosse Anteilnahme: 12'000 Menschen beteiligten sich am Fackelumzug in L'Aquila. (5. April 2014)
Keystone

Auf dem Domplatz der noch immer von der Zerstörung durch das Beben gezeichneten Abruzzen-Hauptstadt L'Aquila wurden die Namen der 309 Todesopfer vom 6. April 2009 verlesen. Eine Messe und Glockenschläge für die Opfer begleiteten das Gedenken. 12'000 Menschen beteiligten sich am Fackelzug. Ein Beben der Stärke 6,3 hatte um 03.32 Uhr schwere Schäden angerichtet, 1500 Menschen wurden verletzt, 75'000 obdachlos.

Wie L'Aquilas Bürgermeister Massimo Cialente am Freitag sagte, konnten mittlerweile etwa 46'000 der insgesamt 75.000 Obdachlosen in ihre Häuser zurückkehren. Rund 19'000 weitere lebten noch immer in Notunterkünften, wo sie aber «anständig» untergebracht seien.

In Süditalien bebt die Erde

Ein Erdbeben der Stärke 5,1 erschütterte am Samstagmittag Süditalien, es richtete aber keinerlei Schäden an. Polizei und Feuerwehren der kalabrischen Gebiete von Crotone und Catanzaro berichteten von zahlreichen besorgten Anrufen.

Das Beben hatte sein Epizentrum in der Nähe von Crotone vor der Ostküste Kalabriens und war noch in Reggio di Calabria zu spüren.

SDA/ldc

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