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Störungen im SBB-Netz bremsten Intercity-Züge

Drei Zwischenfälle sorgten für erhebliche Verspätungen im SBB-Streckennetz. Bei Aarau mussten gar 250 Personen evakuiert werden.

Unglückliche Kettenreaktion sorgt für Verspätung: Intercity-Zug bei Frutigen. (Archivbild)
Unglückliche Kettenreaktion sorgt für Verspätung: Intercity-Zug bei Frutigen. (Archivbild)
Keystone

Störungen im SBB-Netz haben am Montagvormittag den Bahnverkehr behindert. Eine Stellwerkstörung im Wallis, eine Langzeit-Baustelle im Berner Oberland und ein Personenunfall im Aargau führten dazu, dass Intercity-Züge in etliche Richtungen sich verspäteten. Die Stellwerkstörung zwischen Visp und Brig habe sich auf den Zugverkehr Richtung Bern ausgewirkt, sagte SBB-Sprecher Reto Kormann.

Ein zusätzliches Hindernis sei die Langzeit-Baustelle zwischen Thun und Bern gewesen. Die Störung im Wallis trat etwa um 9.30 Uhr auf und war nach etwa 30 Minuten behoben.

Ein Personenunfall zwischen Lenzburg AG und Olten SO behinderte die Intercity-Züge zwischen Bern und Zürich, Basel und Zürich sowie zwischen Basel und der Zentralschweiz respektive dem Tessin. Am Mittag war die Störung behoben, und die Züge verkehrten wieder nach Fahrplan, wie der Bahnverkehrsinformationsdienst meldete.

Kettenreaktionen auf dem Netz

Wegen des Unfalls kam es im Bahnnetz - dem dichtestbefahrenen der Welt, wie Kormann sagte - am Vormittag zu Kettenreaktionen. Weil beispielsweise in Bern Anschlüsse für Reisende aus verspäteten Zügen abgewartet würden, würden auch Züge in Richtung Romandie zu spät abfahren.

250 Personen wurden aus dem vom Personenunfall betroffenen Zug bei Aarau mit dem Lösch- und Rettungszug evakuiert, wie der SBB- Sprecher sagte. Passagiere von Regionalzügen mussten auf Ersatzbusse umsteigen.

SDA/mrs

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