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Sozialhilfebezüger muss 173'000 Fr. zurückzahlen

48 Sozialhilfebezüger wohnen derzeit in der aargauischen 3400-Seelen-Gemeinde Klingnau. Einer davon ist nun zu einem Vermögen gekommen.

Betreibungsamt hat Geld per Rückerstattungsverfahren eingetrieben: Das Klingnauer Gemeindehaus. (Bild: klingnau.ch)
Betreibungsamt hat Geld per Rückerstattungsverfahren eingetrieben: Das Klingnauer Gemeindehaus. (Bild: klingnau.ch)

Ein Sozialhilfebezüger aus dem aargauischen Klingnau ist plötzlich vermögend geworden und musste deshalb bei der Gemeinde seine Schulden begleichen. Rund 173'000 Franken hat die Person zurückgezahlt, wie die «Aargauer Zeitung» am Freitag berichtete.

Laut Gemeinde habe das Betreibungsamt den Betrag im Rahmen eines Rückerstattungsverfahrens eingetrieben. Dieser entspricht 2,5 Steuerfuss-Prozenten oder dem Doppelten des Betrags, der dank dem Goldfund vom Juni 2012 in die Klingnauer Kasse floss. Damals hatten der zuständige Bauamtsleiter und ein Lehrling Goldbarren im Wert von 100'000 Franken während ihrer Arbeitszeit in einem Plastiksack gefunden.

Weshalb sich die Vermögenssituation des Soziahilfebezügers massiv verbessert hat, ist für die Öffentlichkeit unklar. Die Gemeinde könne darüber aus Datenschutzgründen keine Informationen weitergeben. Denkbar sei aber eine Erbschaft oder ein Lottogewinn, meint Jeannine Meier, Präsidentin des Verbands Aargauer Gemeindesozialdienste.

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