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So filmten Augenzeugen die Flut in Genua

In der ligurischen Hafenstadt Genua hatte der Regen am Freitag vier Frauen und zwei Kinder in den Tod gerissen. Der Fluss Bisagno trat über die Ufer, woraufhin eine Flutwelle durch eine Strasse raste.

Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt auf. Offensichtlich sei in der Stadt dort gebaut worden, wo man wegen der Gefahr von Hochwasser nicht hätte bauen dürfen, betonte ein Staatsanwalt.

In der Kritik steht unter anderem ein Entscheid der Behörden, am Freitag trotz der vom Zivilschutz ausgegebenen höchsten Unwetterwarnung die Schulen nicht geschlossen zu haben. Empörte Genueser forderten den Rücktritt der linken Bürgermeisterin Marta Vincenzi.

Experten machten aber auch den Geldmangel beim Katastrophenschutz verantwortlich. Zu lang habe sich die Politik nicht um die Umwelt und um Bausünder gekümmert. Erst vor knapp zwei Wochen hatten Unwetter in der Region der Cinque Terre in Ligurien und in der Toskana erhebliche Schäden angerichtet.

SDA

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