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Sex-Erpresser plante Tat von langer Hand

Gigolo Helg Sgarbi hat sein Opfer, die deutsche Milliardärin Susanne Klatten, bereits vor dem ersten Treffen ausspioniert.

Mit zehminütigem Blitzlichtgewitter empfangen: Helg Sgarbi (2. von rechts) am 9. März im Landgericht München.
Mit zehminütigem Blitzlichtgewitter empfangen: Helg Sgarbi (2. von rechts) am 9. März im Landgericht München.
Keystone
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Wie die Münchner Tageszeitung «tz» unter Berufung auf italienische Medien berichtet, hat Helg Sgarbi diverse Details über Vorlieben der Milliardärin von einem angesehenen Professor erhalten. Der 49-Jährige soll laut «tz» in der Umgebung von München wohnen.

Sgarbi hat sich als einflussreichen Mann ausgegeben. Er hatte Klatten beim ersten Treffen vom Katherinen-Kloster auf Sinai am Fusse des Mosesberges und von der antiken Felsenstadt Petra in Jordanien erzählt – das sind auch die Lieblingsziele von Susanne Klatten gewesen. Und das wusste angeblich nur dieser dubiose Professor.

Von ihm hatte der Gigolo scheinbar auch die Informationen, dass die Milliardärin zur Spiritualität neigt – über dieses Thema haben sie sich Berichten zufolge am meisten unterhalten. Zudem habe er ihr vorgelogen, er sei ein Experte für erneuerbare Energien. Dieses Thema liege Klatten ebenfalls sehr am Herzen.

Der Professor soll Sgarbi laut der «tz» sogar den Tipp gegeben haben, dass Susanne Klatten am 12. Juli 2007 in Innsbruck ist – dort trafen die beiden sich dann ganz zufällig.

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