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Selbstmordattentäter töten 21 Menschen im Irak

In der irakischen Stadt Tikrit kamen bei zwei Bombenanschlägen mindestens 21 Menschen ums Leben. Attentäter zündeten ihre Bomben zuerst in einer Moschee, danach in einem Spital.

Bei zwei Bombenanschlägen in der irakischen Stadt Tikrit sind 21 Menschen ums Leben gekommen. 16 Menschen wurden Behördenangaben zufolge getötet, als sich ein Selbstmordattentäter während des Freitagsgebets in einer sunnitischen Moschee in die Luft sprengte.

Zum Zeitpunkt des Anschlags hätten sich örtliche Beamte in der Moschee aufgehalten, hiess es. Unter den 16 Opfern seien ein Polizeichef und ein Richter.

Anschlag auf Spital

Stunden nach dem Anschlag auf die Moschee kamen fünf Menschen bei einem Selbstmordanschlag auf ein Spital ums Leben. In die Klinik waren Behördenangaben zufolge zuvor Verletzte des Anschlags auf die Moschee gebracht worden.

Der Selbstmordattentäter habe sich Zugang zum ersten Stock des Spitals verschafft, wo sich Familienangehörige der Verletzten versammelt hätten, sagte ein Sprecher der Provinzregierung, Mohammad al-Asi. Wie aus Spital- und Sicherheitskreisen verlautete, wurden fünf Menschen getötet und 16 verletzt.

Tikrit ist die Heimatstadt des gestürzten und hingerichteten langjährigen irakischen Staatschefs Saddam Hussein.

SDA/kpn

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