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Schweizer Paar wurde von Serienmördern umgebracht

Die mutmasslichen Mörder der beiden Schweizer in der Dominikanischen Republik haben weitere Verbrechen zugegeben. Der Fall beschäftigt das Land bis hinauf ins Staatspräsidium.

Die beiden Schweizer, welche in der dominikanischen Republik einem Raubmord zum Opfer fielen, sollen nicht die ersten Opfer der mutmasslichen Mörder sein, schreibt die dominikanische Zeitung «El Nacional». Einer der mutmasslichen Täter, José Miguel Perez, soll zugegeben haben, insgesamt zehn Ausländer in den Touristenorten Boca Chica und Juan Dolio ermordet zu haben. Konkrete Angaben zu den weiteren Opfern existieren bislang noch nicht.

Kurz nach dem Raubmord an den zwei Schweizern hatte die Polizei einen der mutmasslichen Mörder, Leon Soto Eliezar, verhaftet. Dieser gab das Verbrechen offenbar zu, wie die dominikanische Zeitung «El Nuevo Diario» schreibt und soll seinen Mittäter verraten haben. José Miguel Perez soll anschliessend in seiner Wohnung festgenommen worden sein.

Zu Wachtmeistern befördert

Die beiden Verhafteten waren bereits zu je 20 Jahren Haft wegen Körperverletzung, bewaffnetem Raub und weiterer Verletzung verurteilt worden. Vor acht Monaten hätten die beiden aber aus dem Gefängnis «La Victoria» fliehen können.

Die beiden Polizisten, welche die mutmasslichen Mörder festgenommen haben, wurden vom Staatspräsidenten Leonel Fernandez umgehend zu Wachtmeistern befördert, wie «El Nuevo Diario» schreibt. Die Polizisten sollen Eliezer de Leon Soto auf der Strasse verhaftet haben. Dieser habe in zwei Säcken Laptops, DVDs, Kameras, Geld, Uhren, Schmuck und Handys dabei gehabt. Mit seiner Beute soll er versucht haben, die beiden Polizisten zu bestechen – diese seien allerdings nicht darauf eingegangen.

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