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Schweizer Paar in der Karibik brutal ermordet

Zwei Schweizer wurden in der Karibik Opfer eines Raubmordes. Gemäss einem Medienbericht wurden sie mit einer Brechstange erschlagen.

In der Dominikanischen Republik wurden laut Angaben der lokalen Medien zwei Schweizer Bürger umgebracht. Das EDA bestätigte das Gewaltverbrechen, konnte Identität und die Staatsangehörigkeit der Opfer aber nicht definitiv bestätigen.

Nach Angaben der lokalen Tageszeitung «El Nuevo Diario» wurden eine 66-jährige Frau und ein 47-jähriger Mann, die aus der Schweiz stammen, im Hotel «Mar Paraiso» in Touristenort Boca Chica ermordet aufgefunden. Der Überfall, eine knappe Autostunde von der Hauptstadt Santo Domingo, sei in der Nacht auf Samstag verübt worden. Gemäss «20 Minuten» sei das Paar mit einer Brechstange erschlagen worden. Die Opfer sollen aus der Romandie stammen. Wie das Internetportal Hispaniola.eu berichtet, soll der Mörder noch acht weitere Ausländer auf dem Gewissen haben.

Leblos aufgefunden

Andere Hotelbewohner sowie der Sicherheitsdienst der Hotelanlage hätten die beiden leblosen Körper der Gäste gefunden. Das Paar soll sich bereits seit zwei Monaten auf der Karibikinsel aufgehalten haben und habe dort den Winter verbringen wollen.

Ob es sich bei den Opfern tatsächlich um zwei Schweizer handelt, konnte Adrian Sollberger, Sprecher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), am Sonntagabend noch nicht bestätigen.

«Das EDA hat Kenntnis von dem Mord an zwei Personen ausländischer Herkunft in der Dominikanischen Republik», teilte Sollberger auf Anfrage mit. Deren Identität sei aber von den zuständigen Behörden noch nicht formell bestätigt worden.

Abklärungen laufen

«Das EDA verfolgt diese Angelegenheit intensiv. Die Schweizer Botschaft in Santo Domingo arbeitet daran abzuklären, ob es sich bei den Opfern tatsächlich um zwei Schweizer handelt, und um deren Identität festzustellen», führte der EDA-Sprecher aus.

Die Polizei nahm gemäss den Medienberichten einen Verdächtigen fest. Dabei soll es sich um einen entflohenen Häftling handeln, der die Tat bereits gestanden habe. Sein Komplize befinde sich noch auf der Flucht.

Bei der Festnahme des Verdächtigen hätten die Beamten zahlreiche Wertgegenstände wie Computer, Uhren, Mobiltelefone und Bargeld sichergestellt, die aus dem Besitz des ausländischen Paares stammen sollen.

Der dominikanische Staatspräsident Leonel Fernandez hat laut Medienberichten inzwischen die Beförderung der beiden Polizeibeamten angeordnet, die den Verdächtigen unmittelbar nach der Bluttat in der Nähe des Hotels festgenommen hatten.

SDA/mrs

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