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Schweizer Bevölkerung wächst kaum

2017 fiel die Wachstumsrate der Bevölkerung auf unter 1 Prozent. Ein Grund dafür ist die rückläufige Zuwanderung.

Vertraut man den Zahlen, ist nicht viel mehr Gedränge am Zürcher Hauptbahnhof zu erwarten.
Vertraut man den Zahlen, ist nicht viel mehr Gedränge am Zürcher Hauptbahnhof zu erwarten.
Ennio Leanza, Keystone

Die Bevölkerung der Schweiz ist 2017 um lediglich 0,7 Prozent gewachsen und damit deutlich weniger stark als in den Jahren zuvor. Grund für diese Entwicklung ist einerseits die rückläufige Zuwanderung. Zudem wurden mehr Todesfälle und weniger Geburten verzeichnet.

Die Einwohnerzahl wuchs 2017 um 62'600 und erreichte Ende Jahr den Stand von 8'482'200 Personen, wie die am Freitag veröffentlichten provisorischen Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen. Die Bevölkerungszahl nahm in allen Kantonen mit Ausnahme von Neuenburg und Tessin zu.

Deutlicher Rückgang des Wanderungssaldos

Für das Bevölkerungswachstum ausschlaggebend sind laut BFS zwei Faktoren: der Wanderungssaldo und der Geburtenüberschuss.

Die Zahl der Einwanderungen von schweizerischen und ausländischen Personen betrug 172'500 (-10 Prozent gegenüber 2016). Die Zahl der Auswanderungen belief sich auf 121'200 ( 0,4 Prozent). Damit ging der Wanderungssaldo, der sich aus der Differenz zwischen Ein- und Auswanderungen ergibt, deutlich zurück (-28 Prozent). Er belief sich auf 51'400 und erreichte damit den tiefsten Wert seit 2006. Sie ist vergleichbar mit jener von Anfang der 2000er Jahre.

Die Kantone Aargau und Genf wiesen im Verhältnis zur Bevölkerungszahl die höchsten Wanderungssaldi auf. In den Kantonen Tessin und Neuenburg war ein Abwanderungsüberschuss zu beobachten.

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