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Schwarzenegger ruft Notstand aus

Die Feuerwehr in Südkalifornien hat am Freitag in einem Promi-Wohnort verzweifelt gegen ein sich schnell ausbreitendes Buschfeuer gekämpft. Mehr als 100 Häuser wurden ein Raub der Flammen, darunter mehrere Villen.

Mindestens 13 Menschen erlitten Verletzungen, zumeist Rauchvergiftungen. 14'000 Menschen wurden im Prominentenwohnort Montecito aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Gouverneur Arnold Schwarzenegger rief für den Bezirk Santa Barbara den Notstand aus.

Die Feuerwehr kämpfte mit hunderten Einsatzkräften und knapp 20 Hubschraubern und Flugzeugen gegen die sich ausbreitenden Flammen. «Das Feuer unter Kontrolle zu kriegen ist noch längst nicht absehbar», sagte der Chef der Bezirksfeuerwehr Santa Barbara, Ron Prince. Besonders gefährlich werde die Lage am späten Nachmittag (Ortszeit) sein, wenn der Abendwind mit Böen von bis zu 115 Stundenkilometern aufkomme. Am Donnerstag hatten jene Abendwinde zu einer rasend schnellen Ausbreitung des Feuers geführt. Inzwischen wurden rund zehn Quadratkilometer Land ein Raub der Flammen.

«Es kam ganz schön schnell»

In Montecito mussten rund 5400 Häusern evakuiert werden. In dem Ort südlich von Santa Barbara wohnen Prominente wie die US-Schauspieler Michael Douglas und Rob Lowe sowie die Talkmasterin Oprah Winfrey. Ihre Häuser waren nach Angaben ihrer Sprecher vorerst nicht in Mitleidenschaft gezogen. «Es sah aus, als ob glühende Lava einen Vulkan herunterkommen würde», sagte die Anwohnerin Leslie Hollis Lopez der Nachrichtenagentur AP über das Flammenmeer.

Er habe Häuser im Wert von «15 Millionen Dollar verbrennen sehen, ohne Zweifel», sagte Tom Bain aus Santa Barbara, der sich vor den Flammen in Sicherheit gebracht hatte. In einer Kunsthochschule, Westmont College, wurden rund 1000 Studenten von dem schnell vorrückenden Feuer überrascht. «Es kam ganz schön schnell», sagte der Student Tyler Rollema, der in der Cafeteria von dem Brand überrascht wurde. «Wir kamen raus und es brannte einfach.» Er habe Flammen 30 Meter hoch lodern sehen. Mehrere Universitätsgebäude wurden schwer beschädigt. Die Studenten wurden aufgefordert sich in der Turnhalle zu versammeln. Rund 300 von ihnen übernachteten in der Turnhalle.

AP/sam

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