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Schumacher könnte sich in drei Jahren erholen

Ein ehemaliger Arzt von Michael Schumacher hat den verletzten Formel-1-Star in der Schweiz besucht. Er ist optimistisch.

«Wir hoffen, aber wir müssen ihm Zeit geben»: Jean-François Payen, der Schumacher in Grenoble behandelte. (31. Dezember 2013)
«Wir hoffen, aber wir müssen ihm Zeit geben»: Jean-François Payen, der Schumacher in Grenoble behandelte. (31. Dezember 2013)

Der bei einem Skiunfall schwer am Kopf verletzte Michael Schumacher könnte sich nach Einschätzung eines französischen Arztes innerhalb der kommenden drei Jahre erholen. Jean-François Payen, der den ehemaligen Formel-1-Weltmeister im Krankenhaus in Grenoble beinahe sechs Monate lang behandelt hatte, sagte dem Radiosender RTL am Donnerstag: «Wir hoffen, aber wir müssen ihm Zeit geben.» Er prognostizierte eine Genesungszeit von einem bis zu drei Jahren.

Payen sagte, er habe die Familie Schumacher in der Schweiz besucht, um die Fortschritte des Patienten zu verfolgen. Schumacher war Ende Dezember beim Skilaufen im französischen Skigebiet Méribel mit dem Kopf auf einen Stein geprallt und hatte trotz Helms ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Danach lag er ein halbes Jahr im künstlichen Koma. Im Juni erwachte er aus dem Tiefschlaf und wurde von Grenoble nach Lausanne in die Schweiz verlegt. Am 9. September durfte er nach Hause zurück. Im schweizerischen Gland bei Genf leben Schumachers Frau und seine beiden Kinder.

Schumacher ist der erfolgreichste Rennfahrer in der Geschichte der Formel 1. Siebenmal holte er den Titel der Königsklasse, fünfmal in Folge mit Ferrari und zuvor zweimal mit Benetton. Er gewann 91 Rennen. 2012 zog er sich endgültig aus dem Rennsport zurück.

SDA

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