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Schütze von Phoenix tot – Verletzter nach Schiesserei an Schule

In Phoenix, Arizona, hatte ein 70-Jähriger in einem Bürogebäude einen Mann erschossen. Ein Tag nach der Tat wurde der bis dahin Flüchtige tot aufgefunden. In Atlanta wurde derweil eine 14-Jähriger angeschossen.

Der Täter war nach der Schiesserei geflohen: Der Tatort in Phoenix. (30. Januar 2013)
Der Täter war nach der Schiesserei geflohen: Der Tatort in Phoenix. (30. Januar 2013)
Keystone

Einen Tag nach einer tödlichen Schiesserei in Phoenix ist der Schütze tot aufgefunden worden. Ein Landschaftsgärtner habe die Leiche von Arthur H. in einem Waldstück in einem Vorort der Metropole im US-Staat Arizona entdeckt, teilte die Polizei mit. Der 70-Jährige habe sich offenbar selbst erschossen.

Am Vorabend hatte der Mann im Streit über ausstehende Zahlungen in einem Bürogebäude in Phoenix den Geschäftsführer eines Callcenters erschossen und einen anwesenden Anwalt schwer verwundet (Tagesanzeiger.ch berichtete). Anschliessend flüchtete der Schütze mit einem Mietauto.

Das Unternehmen des getöteten Geschäftsführers hatte den 70-Jährigen mit Renovierungsarbeiten an den Büroräumen zweier kalifornischer Callcenter beauftragt. Doch dann gerieten beide Seiten über die Bezahlung in Streit: Gerichtsunterlagen zufolge überwies die Firma dem Mann nur einen Bruchteil seines Honorars, weil er angeblich schludrig gearbeitet hatte. Bei einem Schlichtungstermin am Mittwochmorgen eskalierte der Streit offenbar und mündete in der tödlichen Schiesserei.

Verletzter nach Schul-Schiesserei

In einer Schule in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia ist laut einem Bericht des TV-Senders Fox News ein 14-jähriger Schüler durch einen Kopfschuss verletzt worden. Der Junge werde im Krankenhaus behandelt, berichtete der Sender. Ein Lehrer habe zudem bei dem Vorfall in der Price Middle School Schnittwunden und Prellungen erlitten. Ein verdächtiger Schüler sei festgenommen worden.

In den vergangenen Monaten hatten Schiessereien an Schulen in den USA immer wieder für Entsetzen gesorgt. Bei einem Amoklauf in einer Grundschule in Newtown hatte ein junger Mann Mitte Dezember 20 Kinder und sechs Erwachsene erschossen, bevor er sich selbst tötete. US-Präsident Barack Obama forderte den Kongress daraufhin auf, schärfere Waffengesetze zu verabschieden.

Der Senat begann am Mittwoch mit den Beratungen über eine Gesetzesinitiative der Demokraten. Dem Entwurf zufolge würde die Herstellung, die Einfuhr und den Verkauf von mehr als 150 verschiedenen meist halbautomatischen Waffen untersagt.

dapd/kpn

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