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Schüsse am Neujahrsmorgen in Basel

In Basel hat am Neujahrsmorgen ein Mann rund ein Dutzend Schüsse abgegeben. Verletzt wurde dabei offenbar niemand. Die Polizei war bereits in der Nacht pausenlos im Einsatz.

Passanten hatten die Polizei verständigt, nachdem ein Mann kurz vor 7 Uhr beim Riehenring auf der Höhe der Musicalbar rund ein Dutzend Schüsse abgegeben hatte. Der mutmassliche Schütze, ein 34- jähriger Schweizer, wurde wenig später von der Polizei überwältigt. Dabei stellte die Polizei drei Faustfeuerwaffen sicher. Ob es sich um Waffen im eigentlichen Sinn oder um Schreckschuss-Waffen handelte, war am Samstag noch nicht klar. Ebenso war noch offen, ob der Tatverdächtige auf Menschen gezielt oder in die Luft geschossen hatte. Zeugen sagten laut Polizeiangaben aus, dass der 34-Jährige mit mehreren dunkelhäutigen Personen gestritten habe, bevor die Schüsse gefallen seien. Der Grund für diese Auseinandersetzung war ebenfalls nicht bekannt.

Mehr als 160 Notrufe

Der Jahreswechsel hatte den Blaulichtorganisationen Kantonspolizei, Berufsfeuerwehr und Sanität bereits in der Nacht einen Haufen Arbeit beschert. So gingen in der Einsatzzentrale der Polizei im Spiegelhof während der Neujahrsnacht 161 Notrufe ein, die eine sofortige Intervention notwendig machten – die meisten davon nach Mitternacht. Zudem gingen weitere 374 Anrufe ein von Leuten, die Probleme hatten. Die Polizei wurde aus den verschiedensten Gründen gerufen, und oft war zu viel Alkohol mit im Spiel. Die Berufsfeuerwehr hatte fünf Einsätze zu bewältigen, und auch die Sanität war pausenlos unterwegs mit 41 Einsätzen.

Trotz eher misslichen Wetterverhältnissen war während der Neujahrsnacht drinnen wie draussen Hochbetrieb. Zehntausende verfolgten das Feuerwerk zum Jahreswechsel, wünschten sich um Mitternacht ein gutes neues Jahr an und feierten in bester Laune. Daneben zeigte der Jahreswechsel wie üblich auch seine unschöne Seite: Scherben auf Strassen und Plätzen, Leute, die massiv über den Durst getrunken hatten, Schlägereien und Streitereien.

Vor dem Ausschaffungsgefängnis gab es eine Mini-Demo und allzu Betrunkene nahm die Polizei in Gewahrsam. Daneben kam es auch zu schwereren Delikten wie Raub, Autos wurden angezündet und an der Markgräflerstrasse kam es zu einem Wohnungsbrand. Daneben kam es zu verschiedenen Brandmeldungen, die sich im nachhinein als Fehlalarme entpuppten.

SDA/kng

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