Schülerdemonstrationen in Griechenland

Die Schüler protestieren zum einen gegen die Polizeiwillkür und zum anderen gegen Arbeits- und Perspektivlosigkeit.

Jedes Jahr kommt es am Todestag von Alexandros Grigoropoulos zu Ausschreitungen.

Jedes Jahr kommt es am Todestag von Alexandros Grigoropoulos zu Ausschreitungen.

(Bild: Keystone)

In Athen kam es vereinzelt zu Ausschreitungen, als eine Gruppe von rund 200 Autonomen Polizisten mit Steinen bewarf und Schaufenster einschlug, wie das staatliche Radio (ERT) weiter berichtete.

Die Polizei setzte Tränengas und Schlagstöcke ein, um die Randalierer auseinander zu treiben, wie Reporter vor Ort berichteten. Am Abend waren weitere Proteste linker Gruppierungen geplant. Die Sicherheitskräfte befürchteten, dass Extremisten versuchen könnten, Athen ins Chaos zu stürzen.

Nach dem Tod des damals 15-jährigen Alexandros Grigoropoulos war Griechenland im Dezember 2008 von einer beispiellosen Welle der Gewalt erfasst worden. Randalierer zerstörten Geschäfte in Athen und anderen Städten. Im Oktober 2010 wurde der Schütze zu lebenslanger Haft verurteilt.

cj/sda

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt