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«Sabine W. hat aus Rache und Hass Jörg Kachelmann zu Unrecht belastet»

Im Vergewaltigungsprozess fordert die Anklage eine Haftstrafe von vier Jahren und drei Monaten. Die Verteidigung will einen Freispruch. Das Landgericht Mannheim zieht sich nun zur Urteilsberatung zurück.

Johann Schwenn erhebt nach dem Urteil schwere Vorwürfe gegen das Mannheimer Gericht. (31. Mai 2011)
Johann Schwenn erhebt nach dem Urteil schwere Vorwürfe gegen das Mannheimer Gericht. (31. Mai 2011)
Keystone
Kolumnistin Alice Schwarzer prangert das «frauenfeindliche Justizsystem» an.
Kolumnistin Alice Schwarzer prangert das «frauenfeindliche Justizsystem» an.
Reuters
Sabine W. – hier mit einer Buchbotschaft zu Kachelmann – hat im Oktober an vier Tagen vor dem Mannheimer Landgericht ausgesagt. Sie wurde mehr als 20 Stunden befragt.
Sabine W. – hier mit einer Buchbotschaft zu Kachelmann – hat im Oktober an vier Tagen vor dem Mannheimer Landgericht ausgesagt. Sie wurde mehr als 20 Stunden befragt.
Keystone
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Im Prozess gegen den Wettermoderator Jörg Kachelmann wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung hat die Verteidigung einen Freispruch für den Angeklagten gefordert. Wie Verteidiger Johann Schwenn am Dienstag in seinem Plädoyer vor dem Landgericht Mannheim sagte, soll Kachelmann zudem für die Untersuchungshaft sowie Durchsuchungen und Beschlagnahmungen entschädigt werden. Der Verteidiger nannte keinen Betrag für die verlangte Entschädigung. Der 52-jährige Kachelmann antwortete auf die Frage des Gerichts, ob er ein letztes Wort wünsche: «Nein danke.»

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